Smart Home – wie intelligentes Wohnen das Leben von Menschen mit Behinderung verändert

Wir sind schon längst im digitalen Zeitalter angelangt. Daran besteht absolut kein Zweifel. Schließlich hat die digitale Transformation bereits jetzt zahlreiche Aspekte unseres Lebens verändert. Nicht alle Veränderungen sind erfreulich. Allerdings lässt sich nicht bestreiten, dass die Digitalisierung einige Vorteile mit sich bringt.

Einer dieser Vorteile ist ohne Frage Smart Home, dass auch unter den Begriffen intelligentes Wohnen, Smart Living und Smart Secure Living bekannt ist. Der sich abzeichnende Trend zu intelligenten Heimsystemen ist unter anderem für Menschen mit Behinderung eine große Chance. Es lässt sich nicht bestreiten, dass Smart Home deren Leben zum Positiven verändern wird. Gerade dann, sobald die technischen Systeme noch ausgereifter sind.

Ambient Assisted Living

Für Menschen mit Behinderung ist vor allem der Begriff Ambient Assisted Living interessant. Dabei handelt es sich um einen speziellen Bereich des Smart Home, der primär darauf abzielt, den Alltag von Menschen mit Behinderung zu erleichtern. Dafür kommen die unterschiedlichsten innovativen Technologien zum Einsatz.

Bereits jetzt können Menschen mit Behinderung viele Prozesse in ihrem Wohnraum auf unkomplizierte Weise steuern. Alles was sie dafür benötigen, ist ein Smartphone oder ein Tablet. Schon können sie, ohne sich zu bewegen, beispielsweise das Licht oder die Heizung an- und ausmachen. Selbsterklärend, dass das den Alltag ungemein erleichtern kann. Schließlich müssen sich Menschen mit Behinderung nicht ständig hin- und herbewegen und können dennoch unterschiedliche Prozesse innerhalb des Wohnraums steuern. Das trägt zu einem selbstbestimmteren Leben bei und kann die Lebensqualität ungemein steigern. Ambient Assisted Living ist somit nicht nur für Menschen mit Behinderung, sondern auch für Senioren eine Chance. Unumstritten eine der größten Errungenschaften der Digitalisierung, die auch mehr Lebensqualität im Alter mit sich bringt.

Smart Home könnte das Reisen erleichtern

Quelle: Pixabay

Auch Menschen mit Behinderung können reisen. Allerdings lässt sich leider nicht leugnen, dass es nach wie vor viele Unterkünfte gibt, die bezüglich ihrer Barrierefreiheit schlecht abschneiden. Smart Home wird ohne Frage Auswirkungen darauf haben und damit eine neue Etappe des barrierefreien Reisens einläuten. Durch digitale Systeme werden es Unterkünfte einfacher haben, Zimmer zu gestalten, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ausgerichtet sind. Es ist durchaus denkbar, dass sie diesen dieselben Zimmer wie auch Menschen ohne Behinderung anbieten können. Bisweilen ist das noch schwer vorstellbar, aber durch die Entwicklung des intelligenten Wohnens wird es schon bald gang und gäbe sein.

Intelligente Alarmsysteme für mehr Sicherheit


Smart Home kann maßgeblich zur Sicherheit von Menschen mit Behinderung beitragen. Besonders bei solchen, die alleine leben und keine Betreuung haben. Sollte es zu einem Unfall kommen, beispielsweise in Form eines Sturzes, können die Systeme automatisch Hilfe rufen. Dadurch lassen sich bleibende Schäden oder gar Todesfälle vermeiden. Schließlich sind viele Menschen nach einem Unfall nicht mehr selbstständig in der Lage, den Notruf zu wählen. Smart Home kann diese Aufgabe übernehmen. Zumal Ambient Assisted Living immer stärker auf die Sicherheit von Menschen mit Behinderung abzielt. Intelligente Alarmsysteme sind also sowohl für die Lebensqualität als auch die Sicherheit eine große Chance.

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