Riester Rente für Menschen mit Behinderung

Zu dem unmittelbar begünstigten Personenkreis der Riester Rente zählen all diejenigen, die ein sozialversicherungspflichtiges Einkommen aufzuweisen haben. Aber auch Eheleute, die selbst nicht förderberechtigt sind können über ihren Ehepartner eine Riester Rente abschließen. Zu beiden genannten Personenkreisen zählen selbstverständlich auch Menschen mit einer Behinderung. Daher haben auch sie die Möglichkeit privat vorzusorgen. Bei einem erhöhten Hilfebedarf des Sparers nach Beginn zu Beginn der Rente ist von einer privaten Altersvorsorge abzuraten. „Riester Rente für Menschen mit Behinderung“ weiterlesen

Behinderung – Versuch einer Definition

(Quelle: FlickrCC, Autor: twicepix) Dieses Rollstuhlsymbol wird meistens für den Begriff Behinderung verwendet.

Kaum ein Wort kann die Gemüter so erhitzen wie „Behinderung“ oder „behindert“. Was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff? Der Versuch einer Definitionssammlung.

Sind wir nicht alle mehr oder weniger behindert?

Die Antwort lautet: Ja, sind wir! Nein, sind wir nicht! Also was jetzt?

Was ist das überhaupt: Behinderung? Wem wird sie zugeschrieben?

Behinderung – Was ist das?

Schenken wir Wikipedia Glauben, dann verhält es sich mit der Definition von Behinderung so: „Behinderung bezeichnet eine dauerhafte und gravierende Beeinträchtigung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Teilhabe beziehungsweise Teilnahme einer Person, verursacht durch das Zusammenspiel ungünstiger Umweltfaktoren (Barrieren) und solcher Eigenschaften der behinderten Person, die die Überwindung der Barrieren erschweren oder unmöglich machen. Behindernd wirken in der Umwelt des behinderten Menschen sowohl Alltagsgegenstände und Einrichtungen (physikalische Faktoren) als auch die Einstellung anderer Menschen (soziale Faktoren).“ „Behinderung – Versuch einer Definition“ weiterlesen

Euroschlüssel / WC Öffentliche Behindertentoilette

Öffentliche Behindertentoiletten in ganz Europa

Der Euroschlüssel ist ein 1986 vom CBF Darmstadt – Club Behinderter und ihrer Freunde in Darmstadt und Umgebung e. V. – eingeführtes, inzwischen europaweit einheitliches Schließsystem, das es körperlich beeinträchtigten Menschen ermöglicht, mit einem Einheitsschlüssel selbständig und kostenfrei Zugang zu behindertengerechten sanitären Anlagen und Einrichtungen zu erhalten, z. B. an Autobahn- und Bahnhofstoiletten, aber auch für öffentliche Toiletten in Fußgängerzonen, Museen oder Behörden. „Euroschlüssel / WC Öffentliche Behindertentoilette“ weiterlesen

Unfall mit umgebautem Auto! Was Du wissen solltest

Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung ein angepasstes Fahrzeug nutzen, müssen im Falle eines Unfalls auf Besonderheiten achten. Hier ein paar Tipps.

(Quelle: FlickrCC, Autor: marcadore)

Langsam wächst die Zahl der mobilitätseingeschränkten Menschen, die ein angepasstes Auto ihr Eigen nennen, unabhängig davon, ob sie es selbst fahren oder sich darin fahren lassen. In der Regel sind diese Fahrzeuge mit behinderten-gerechten Umbauten versehen und diese stellen einen Mehrwert beim Fahrzeug dar, der nicht automatisch mit versichert ist. „Unfall mit umgebautem Auto! Was Du wissen solltest“ weiterlesen

Infos zur Freifahrt

Schwerbehinderte Menschen mit Merkzeichen G, aG, H, Bl oder Gl können beim Versorgungsamt eine Wertmarke erwerben und damit Freifahrt im öffentlichen Personennahverkehr in Anspruch nehmen.

Dies gilt auch für Schwerkriegsbeschädigte und Personen mit Merkzeichen VB oder EB, die am 01.10.1979 freifahrtberechtigt waren, wenn der Grad der Erwerbsfähigkeit wenigstens 70 beträgt.

Des weiteren kann die Wertmarke auch dann beantragt werden, wenn schon die Kfz-Steuerbefreiung beantragt ist.

Mit dem Merkzeichen „aG“ bekommst du die volle Kfz-Steuerbefreiung musst aber für die Wertmarke 80 € bezahlen dies gilt ab 01.01.2016.

Oder du kannst wählen – keine Steuerbefreiung, dafür Wertmarke kostenlos. Letzteres macht für Leute ohne Auto Sinn. „Infos zur Freifahrt“ weiterlesen

Fahrdienste für Behinderte Menschen

Quasi ein eigener Chauffeur! Das ist doch der Traum vieler.

So können auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen in diesen Genuss kommen. Bringdienste zur Arbeit, zum Doktor oder gar zum Kino – heute eine Selbstverständlichkeit.

Im juristischen Fachausdruck werden diese Sozialleistungen Mobilitätshilfen genannt. Kann ein Mensch aufgrund seiner körperlichen Einschränkungen nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Arzt oder zur Arbeit fahren, übernimmt die Krankenkasse beziehungsweise die Arbeitsagentur / der Rentenversicherungsträger die Kosten hierfür. „Fahrdienste für Behinderte Menschen“ weiterlesen

Mobilität ist ein Menschenrecht

Kein Einkommen und trotzdem ein Auto

Mobilität ist ein Menschenrecht. Menschen mit Behinderung, die ins Arbeitleben integriert werden, haben gute Chancen, ein Fahrzeug samt Anpassungen finanziert zu bekommen (siehe Kfz-Hilfe). Aber wie steht es um diejenigen, die keinen Job haben?

Was ist aber mit schwerbehinderten Menschen, die nicht im Arbeitsleben stehen und keine Aussicht auf Integration haben? Ihnen zu helfen, sieht die Kraftfahrzeughilfeverordnung nicht vor – gefördert wird nur, wenn mit Hilfe des Fahrzeuges der „Arbeits- oder Ausbildungsort oder der Ort einer sonstigen Maßnahme der beruflichen Bildung zu erreichen“ ist.

Warum wird uns dieses Recht verwehrt?

Ich selber bin gerade dabei für mein Auto ein Verladesystem zu erhalten, damit ich mobiler sein kann und noch mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Aber da tuen sich Welten auf und es wird einem nicht gerade leichtgemacht. Einerseits sagen Sie alle Mobilität ist ein Menschrecht aber das trifft dann nur auf die arbeitende schwerbehinderte Bevölkerung zu. Und wir die wir aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten dürfen, bekommen diese Recht nicht? Ich selbst habe da viel nachgelesen in dem „Forum MyHandicap“ und werde jetzt alle Hebel in Bewegung setzten damit auch ich mobiler sein kann. „Mobilität ist ein Menschenrecht“ weiterlesen

Amelotatismus

Schon allein das Wort „Amelo“ ruft bei vielen Menschen mit Handicap Gänsehaut hervor. Andere jedoch stehen Amelos offen gegenüber.

Die Begriffsformen für die sexuelle Vorliebe zu Menschen mit Handicap haben sich mit den Jahren geändert. Heute zählt der Begriff des Amelotatismus zu den gebräuchlichsten für die besondere Zuneigung zu Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Amelotatismus leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet soviel wie die Zuneigung (tatis) für Menschen ohne (a) Glied (melos) – sprich: die Zuneigung für Menschen mit fehlenden Gliedmaßen. „Amelotatismus“ weiterlesen

Toleranz-Day auf Pro7

Enjoy Difference: Start Tolerance!

In Deutschland sind immer noch kulturelle Unterschiede, Religionen, Herkunft und Behinderung immer noch Gründe dafür das Menschen Vorurteile haben.

Durch Fehlinformationen, Desinteresse und Missverständnisse entstehen gesellschaftliche Konflikte. Die Vielfalt der Einflüsse auf die Gesellschaft wird noch zu wenig positiv genutzt.

Damit sich unterschiedliche Menschen in einer Gemeinschaft entfalten können, brauchen wir Toleranz, denn sie stärkt unsere Gesellschaft. Deswegen unterstützt Pro7 und die UNESCO-Kommission den Toleranz-Day.

Start des Toleranz-Day war am 19. Februar und endet am 8. April 2012.

Wie gehen wir in Deutschland mit Menschen um, die „anders“ sind?

Ulrich Crüwell geht dieser Frage nach. Der ProSieben-Host besucht unter anderem einen objektophilen Mann, der ein Atomkraftwerk liebt, eine Zeugen-Jehova-Familie und einen Tourette-Kranken. Jeder einzelne von ihnen zeigt Ulrich Crüwell seine ganz persönliche Erfahrungswelt.

Galileo hat für die Tolerance Week verschiedene Menschen besucht unter anderem das jüngste Wolfsmädchen und einen Obdachlosen. Beide werden bereits im Voraus in irgendwelche Schubladen voller Vorurteile hineingesteckt, die nicht im geringsten zutreffen.

 Wie tolerant sind wir wirklich?

Berufliche Rehabilitation

Arbeitslosigkeit und Krankheit sind schwere Schicksalsschläge.Und viele wissen nicht wie es dann weiter gehen soll, wenn Sie nicht mehr in Ihren Beruf arbeiten dürfen. Doch der Gesetzgeber hat rechtliche Möglichkeiten geschaffen, damit Menschen nach einer Erkrankung oder einem Unfall wieder zurück in Arbeit finden.

Da hilft Ihnen die Berufliche Reha weiter!

Die Initiative „2. Chance“ bietet Betroffenen Infos, Tipps und Hilfe rund um das Thema Umschulung und berufliche Rehabilitation.

Dort finden Sie auch die rechtlichen Grundlungen zur beruflichen Reha, den Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben und können dort auch Fragen zur beruflichen Reha stellen. Der Anruf dort ist sogar kostenfrei.