Vorsicht Glatteis! Wie komme ich mit der Prothese durch den Winter?

Vorsicht Glatteis! Mit der Prothese durch den Winter

Die modernen Beinprothesen sind High-Tech-Produkte, die ihren Trägern nach einer Amputation ein ziemlich normales Leben ermöglichen sollen. Bei Eis und Schnee sind Vorsichtsmaßnahmen notwendig, um nicht auszurutschen oder gar zu fallen.

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(Quelle: FlickrCC, Autor: just.Luc)

 

Eine so schöne weiße Landschaft ist ja was tolles sie lädt ein in die klare und kühle Luft zu gehen und gleichzeitig wohlige Wärme und Gemütlichkeit zu Hause zu verbringen. Eigentlich ist der Winter ja etwas Schönes. Menschen mit einer Prothese können dem allerdings meist nur wenig abgewinnen und schnell verliert man mal den Halt.

Denn Schnee und Eis auf Straßen und Gehwegen schränken die Bewegungsfreiheit von Menschen mit einer Beinprothese zusätzlich ein und Stürze können fatale Folgen haben.

Man sollte daher auf gutes Schuhwerk achten

Viele Prothesenträger wagen sich wegen der oftmals spiegelglatten Unterlage kaum mehr aus dem Haus. Das muss aber nicht sein, es gibt Hilfsmittel (Krallen,Spikes), die Trägern von Prothesen  im Winter eine gewisse Sicherheit geben können. Auch sehr gut für ältere Menschen geeignet die sich bei diesem Wetter unsicher fühlen.

Man sollte daher auf gutes Schuhwerk mit einer robusten Profilsohle achten. Gerade im Outdoor-Bereich ist die Entwicklung in den letzten Jahren rasant fortgeschritten und entsprechende Schuhe können auch für Prothesenträger eine Lösung sein.

Krallen, Spikes oder Ketten montieren

Es gibt aber  Produkte, die unter dem Begriff „Gleitschutz“ zu finden sind. Dazu gehören Krallen, Spikes oder Ketten, die an der Sohle des Schuhwerks oder am ende eines Gehstocks (sogenannte Eiskrallen) befestigt werden. Erhältlich sind unterschiedliche Ausführungen und Befestigungarten in verschiedenen Preisklassen.  Man sollte sich auf jeden Fall, in den Orthopädiegeschäften, im Sport- oder im Schuh-Fachhandel beraten lassen und den Gleitschutz vor Ort auszuprobieren.

(Quelle: FlickrCC, Autor: aivo2010)

Geh- oder Skistöcke bringen zusätzliche Sicherheit

Zusätzlichen Halt beim Gehen auf Eis und Schnee gewinnt man mit Gehstöcken. In Spezialgeschäften sind für die Gehstöcke Eiskrallen erhältlich, die am unteren Ende befestigt werden, und sich beim Laufen in die glatte Oberfläche eingraben.

Auch Skistöcke können helfen, das Gleichgewicht zu wahren.
Nichts ist 100% sicher, aber es vermindert das Risiko zu fallen.

Auf jeden Fall sollten sich Prothesenträger bei winterlichen Verhältnissen vorsichtig und konzentriert fortbewegen. Wenn möglich sollte man von Schnee und Eis befreite, oder zumindest gestreute Wege gehen.

 

Barrierefrei reisen mit Behinderung

Entfernte Länder bereisen oder einfach mal für ein paar Tage entspannen – die Reiselust steckt in jedem von uns. Auch Menschen mit Behinderung haben durchaus das Bedürfnis mal die Welt zu sehen.

Jedoch stoßen Menschen mit Behinderung noch immer noch auf etliche Barrieren. Doch  der Trend geht langsam und eindeutig in die positive Richtung. Die Zahl der Reiseveranstalter, die sich mit den Bedürfnissen behinderter Urlauber auskennen und ihnen entsprechende rollstuhlgerechte Angebote liefern, wächst von Jahr zu Jahr. Es gibt sogar Reisebüros, die sich nur mit Menschen mit Behinderung befassen und alles organisieren.

Hier stelle Ich Ihnen Anbieter barrierefreier Reisen vor:

Zugeschnittene Reisen für Menschen mit Behinderung

Mittlerweile stellen sich weltweit immer mehr rollstuhlgerechte Hotels und Restaurants auf Menschen mit Behinderungen ein, nicht nur in den Räumlichkeiten, sondern auch beim Personal.  Sogar im Personentransports sind immer mehr Verbesserungen festzustellen.

Zumindest in den Industrienationen hat der Personennahverkehr für einen Ausbau etwa von niedrigschwelligen Zugänge, Bodenrillen für sehbehinderte Menschen und visuellenInformationstafeln gesorgt. Bei Fernzügen und -bussen zeichnet sich eine vergleichbare Entwicklung ab. Viele Airlines nehmen mittlerweile auch Menschen im E-Rollstuhl mit, allerdings wird meistens um Voranmeldung gebeten.

Urlaub barrierefrei: Planung ist das A und O

Trotzdem ist nach wie vor eine gründliche Vorbereitung das A und O vor einer Reise mit einer Behinderung. Das gilt insbesondere für Rollstuhlbenutzer und Betroffene mit erheblichen Einschränkungen wie sehbehinderte oder pflegebedürftige Menschen. Ein behindertengerechtes Hotel will gefunden werden, barrierefreie Angebote am Urlaubsort müssen herausgefunden werden und – falls notwendig – die Begleitung / Betreuung organisiert werden.

Ein weiteres Hindernis stellen die Kosten von Reisen für behinderte Menschen dar,  Sie verfügen  im Durchschnitt doch über ein relativ niedrigeres Einkommen. Dennoch lassen sich auch preiswerte Lösungen für einen barrierefreien Urlaub finden.

 

 

Recht auf gleiches Einkommen und Vermögen auch für Menschen mit Behinderungen

Recht auf gleiches Einkommen und Vermögen auch für Menschen mit Behinderungen

Heute möchte ich Ihnen eine Petition ans Herz legen die innerhalb von drei Tagen schon 1200 Unterschriften gesammelt hat. Dies zeigt die Bedeutung des Inhalts eindrucksvoll.

Die Petition fordert die Beseitigung von Diskriminierung und Benachteiligung auf Basis der Anrechnung von Einkommen und Vermögen bei behinderten Menschen die Assistenz benötigen.

 Bitte um Unterschriften für diese Petition von Constantin Grosch damit auch Menschen mit Behinderung das gleiche Recht haben um Einkommen und Vermögen aufzubauen.

Pflegehotels

Pflegehotels – Entspannung pur für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen

Pflege und Wohnen im Alter mit dem Alltag zu vereinbaren ist anstrengend und viele pflegende Angehörige sehnen sich nach ihrem wohlverdienten Urlaub. Dies war in der Vergangenheit jedoch  meist ein Problem, da Sie die Angehörigen in der Zeit des Urlaubs nicht allein lassen bzw. mit ihnen zusammen verreisen und erholen wollten. Geeignete Hotels mit integriertem Pflegeangebotsind jedoch rar und so verzichteten viele auf eine Auszeit. Meist zum Leidwesen der eigenen Gesundheit.

Pflegehotels eignen sich hervorragend für pflegebedürftige Menschen sowie deren pflegenden Angehörige um in einer angenehmen Urlaubsatmosphäre gemeinsam oder alleine erholsame Urlaubstage zu erleben. Gerade für die pflegenden Angehörigen ist es wichtig, sich auch einmal ein wenig von ihren täglichen Pflegeaufgaben zu erholen.

Mittlerweile reagiert die Tourismusbranche auf den demographischen Wandel und bietet verstärkt barrierefreie Reisen bzw. Hotels mit Pflegeangebot an. Zudem gibt es Menschen, die ehrenamtlich Menschen mit Behinderung helfen wollen am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und zu diesem Zweck barrierefreie Reisen bzw. barrierefreie Veranstaltungen organisieren.

Hotels mit einem Pflegehotel, sogenannte Pflegehotels, bieten die Möglichkeit gemeinsam zu verreisen und zu entspannen, ohne jedoch auf die dringend notwendigen medizinischen- und pflegerischen Behandlungen zu verzichten. Speziell auf die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen zugeschnittene Räumlichkeiten und geschultes Pflegepersonal ermöglichen die Pflege.

Zudem sind die Gästezimmer barrierefrei ausgebaut und altersgerechte bzw. behindertengerechte Möbel ermöglichen es, dass pflegende Angehörige und Pflegebedürftige gemeinsam ein Zimmer teilen können.  Natürlich ist es auch möglich in getrennten Bereichen des Hotels zu wohnen, da meist ein Teil des Hauses auch auf die Bedürfnisse nichtbehinderter Gäste ausgerichtet ist.

Da Pflegehotels auch über hoch qualifizierte Pflegefachkräfte verfügen und meist ein Arzt anwesend ist, gibt es auch die Option, dass Pflegebedürftige ihren Urlaub selbst planen und sich vor Ort erholen. Dabei können die notwendigen Pflegemaßnahmen auf Wunsch auch auf dem eigenen Zimmer vorgenommen werden. Die Häuser bieten ihren Gästen zudem weitere Leistungen wie die Pflege nach einer ambulanten Operation, die Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege oder die Übergangspflege an.

Treppenlift-Rundschau

Die Treppenlift-Rundschau informiert unabhängig über viele Themengebiete, die es beim Treppenliftkauf zu beachten gilt.

Welches Modell passt zu der jeweiligen Wohnsituation und wie finanziert man neben dem Zuschuss der Krankenkassen, insofern eine Pflegestufe vorliegt, einen Treppenlift? Welche Finanzierungspartner stehen mir hierbei zur Seite?

Reicht für mich auch ein gebrauchtes Modell, und wenn ja, worauf muss ich bei gebrauchten Treppenliften achten?

Die Treppenlift-Rundschau gibt auf diese Fragen sinnvolle und verständliche Antworten und berät Sie somit über eine Vielzahl von Sachgebieten. Unter anderem werden auch Tipps für Reparaturen, Testberichte und Installationsmöglichkeiten dargeboten.
www.treppenlift-rundschau.de

Eine schöne Geschichte

Habe gerade bei Reisen und Behinderung rumgeschnüffelt und dabei folgende Geschichte gefunden geschrieben von Emily Perl Kingsley.

Aber lest selbst…..

Ich werde oft gefragt, wie es ist ein behindertes Kind großzuziehen.

Es ist wie folgt: Wenn man ein Baby erwartet, ist das, wie wenn man eine wundervolle Reise nach Italien plant. Man deckt sich mit Reiseprospekten und Büchern über Italien ein und plant die wunderbare Reise. Man freut sich aufs Kolosseum, Michelangelos David, eine Gondelfahrt in Venedig, und man lernt vielleicht noch ein paar nützliche Brocken Italienisch. „Eine schöne Geschichte“ weiterlesen

Inklusion

Was ist Inklusion?

Was macht den Reichtum einer Gesellschaft aus? Wirtschaftliche Macht? Politische Sicherheit? Oder kulturelle Vielfalt? Es ist von jedem etwas.

Eine Gesellschaft besteht aus Menschen. Und sie sind es, die das Wohl einer Gesellschaft prägen – und zwar in allen wichtigen Lebensbereichen.

Um nichts anderes geht es bei Inklusion. Jeder Mensch erhält die Möglichkeit, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – und zwar von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter. „Inklusion“ weiterlesen

Kauf eines Treppenliftes

Treppenlifte ermöglichen ohne Probleme den Aufstieg

Die Hilfe bei einer Behinderung
Behinderte Menschen brauchen Hilfe und Unterstützung im Alltag. Problematisch wird es dann, wenn es um das Thema Treppen steigen geht. Schließlich möchte man als Behinderter nicht eingeschränkt sein in der eigenen Mobilität. Die beste Lösung für den Treppenanstieg bleibt ein Treppenlift. Diese Treppenlifte ermöglichen es, dass jeder alle Treppen im Haus meistern kann. Es ist so einfach, wie es klingt. Die Montage wird in kurzer Zeit von einem Monteuer übernommen. Das einzige, was man noch tun muss, ist, sich für den Lift zu entscheiden, der zu einem passt. Die Auswahl erstreckt sich nämlich über hunderte von Modellen in verschiedenen Ausstattungsvariante, Größen, Formen und Farben.
Treppenlifte unterstützen
Man sollte sich früh um einen Treppenlift kümmern, bevor man dies nicht mehr kann. Schließlich gibt es nichts schlimmeres, als nicht mehr in den eigenen vier Wänden mobil zu sein. Durch den Kauf eines Treppenliftes gewinnt man zudem ein Stück Lebensqualität zurück. Diese sollte man sich wirklich nicht nehmen lassen. Das Hindernis Treppe sollte keines sein.
Sanftes Fahren im Lift
Die aktuellen Treppenlifte sind besonders leise und ruckelfrei. Die Personen, die im Lift transportiert werden wollen, können dies sanft erleben. Am besten gelingt die Wahl, wenn man sich einfach einmal durch testet. In verschiedenen Fachgeschäften kann man diverse Lifte ausprobieren. Man kann sich einfach informieren, wo es solche Geschäfte gibt. Diese Aufgabe lohnt sich wirklich und ist eine gute Investition für die Zukunft. Ein fachkräftiger Berater steht in den Geschäften auch für weitere Detailfragen bereit.

Geldgeschenke kreativ verpacken

Geldgeschenke kreativ verpacken

Das Problem kennt fast jeder: Man ist zu einem Geburtstag eingeladen, das Weihnachtsfest steht vor der Tür oder der Kollege feiert seinen Abschied und es fehlt an der zündenden Geschenkidee. Vor allem, wenn das Verhältnis zum Gastgeber oder Jubilar nicht so eng ist, ist die Wahl des richtigen Geschenks nicht einfach.

Manchmal bleibt trotz langen Nachdenkens nur die Möglichkeit, ein Geldgeschenk zu machen. Das ist zwar nicht besonders originell, erfüllt aber durchaus seinen Zweck. Der Beschenkte kann sich damit einen lang gehegten Wunsch erfüllen, sich vielleicht ein neues Fahrrad kaufen oder eine Urlaubsreise finanzieren. „Geldgeschenke kreativ verpacken“ weiterlesen

Neuer Schwerbehindertenausweis bis 2015

Umstellung beim Schwerbehindertenausweis zum Grad der Behinderung soll 2015 abgeschlossen sein 

Ab 01.01.2013 kann der derzeitig relativ große Schwerbehindertenausweis als kleinere Plastikkarte ausgestellt werden, der Bundesrat hat den entsprechenden Änderungen zugestimmt.

Der Schwerbehindertenausweis entspricht dann dem neuen Personalausweis oder einer Bankkarte, die nach dem Format ID-1 (Standardformat nach ISO 7815) erstellt werden. Mit dem Format kommt die Bundesregierung einer im Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention angekündigten Maßnahme nach. Die Farbe Grün Orange bleibt wie gehabt und verändert sich nicht um die Wiedererkennung zu gewährleisten.

Den genauen Zeitpunkt der Umstellung legt jedes Bundesland selbständig fest, die Umstellung von Papier auf das neue Kartenformat soll für alle Schwerbehindertenausweise spätestens am Jahresanfang 2015 abgeschlossen sein.

Die bisherigen Ausweise in Papierform behalten bis zum zeitlichen Ablauf ihre Gültigkeit. Sie müssen nicht zwingend vorher neu ausgestellt werden. Der mit dem Grad der Behinderung (GdB) zusammenhängenden Nachteilsausgleich kann nach wie vor mit dem alten Schwerbehindertenausweis in Anspruch genommen werden.

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