Das Potenzial von Virtual Reality im barrierefreien Tourismus

Hier geht es um eine Umfrage, wer gerne möchte kann daran teilnehmen, völlig kostenlos und anonym. „Text von Franziska Dieterle.

Der barrierefreie Tourismus hat noch immer viele Barrieren, die oftmals nicht überwunden werden können. Manche Städte und touristische Attraktoren haben teilweise keine Chance für Mobilitäts- und Aktivitätseingeschränkte Menschen barrierefrei zu werden. Hinzu kommt, dass viele Reisen schon oft am Transportmittel scheitern.
Hindernisse bedeuten, dass eine Alternative geschaffen werden sollte. Eine Alternative, die vielleicht nicht jeden Zweck und Aspekt einer realen Reise erfüllt, aber die Möglichkeit schafft Barrieren einzureißen.

Eine Alternative kann Virtual Reality werden.

Virtual Reality ist eine computergenerierte 3D-Darstellung einer Welt in Echtzeit. In dieser simulierten Realität kann der Nutzer navigieren und interagieren. Beispielsweise kann ein Nutzer mit Hilfe einer Stadtkarte durch die Stadt gehen, Dinge erforschen und Attraktoren besichtigen.

Dieses Potenzial von Virtual Reality im barrierefreien Tourismus möchte ich mit meiner Bachelorarbeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München genauer erforschen.
Meine Umfrage ist online, anonym und nimmt maximum 8 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch.

Link zu Umfrage: https://www.umfrageonline.com/s/02ebb52 

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Viele Grüße

Franziska Dieterle

Vielen Dank für Ihre Hilfe, ich weiß das sehr zu schätzen, vor allem, weil Sie sowas sonst nicht machen.“

Meine Antwort: Ich hoffe ich kann dir damit helfen Franziska und wünsche dir viel Erfolg bei deiner Bachelorarbeit. Viele Grüße Inken Schwandt.

Mobilität mit Behinderung

Der neue Ratgeber der KFZ-Versicherung Allianz Direkt

Ich wurde vor einiger Zeit daran erinnert, das es einen Ratgeber von der Kfz-Versicherung Allianz Direct zum Thema „Mobilität mit Behinderung“. Die erste Version wurde jetzt überarbeitet.

Es haben sich einige direkte Ansprechpartnerinnen, Vertreterinnen unterschiedlicher Interessenverbände und weitere Expertinnen zu den Inhalten des Ratgebers geäußert, diese korrigiert oder konstruktive Verbesserungsvorschläge geliefert. Mit dem gesammelten und aufbereiteten Feedback wurde der Ratgeber nochmals überarbeitet und die Kritik direkt in den Ratgeber eingearbeitet. Aus diesem Grund will ich mich nun heute bei Ihnen mit der verbesserten Version des Ratgebers für meine Leser melden.

Sie finden die aktualisierte Version des Ratgebers, unter der URL:   https://www.allianzdirect.de/kfz-versicherung/mobilitaet-mit-behinderung-ratgeber/ oder als PDF-Version im Anhang.

Ich wünsche allen viel Spaß bei Lesen dieser Informationen.

Hier die PDF dazu:

Hilfe vom Staat für Menschen mit Behinderung

Oft fehlt im öffentlichen Raum die Barrierefreiheit. Auch an anderen Stellen lässt die Unterstützung für Menschen mit Behinderung zu wünschen übrig. Was der Staat dagegen machen kann, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Wie kann die Staatsregierung Menschen mit Behinderung unterstützen?

Unsere Gesellschaft ist kunterbunt und entwickelt sich stetig. Standards werden angepasst und es stellen sich neue Denkweisen ein, die für ein Zusammenleben wichtig sind. Leider gibt es aber immer noch Aspekte, die in der Gesellschaft kaum oder sogar gar keine Berücksichtigung finden. Das betrifft vor allem Menschen mit Behinderung, die im tagtäglichen Leben immer wieder vor große Herausforderungen gestellt werden. Was aus dem Blickwinkel eines gesunden Menschen eher lapidar erscheint, ist für sie eine unüberwindbare Hürde und großes Hindernis. Vielfach fehlt in unserer „höher, schneller, weiter Gesellschaft“ die Akzeptanz, dass es auch Menschen gibt, die damit nur mithalten können, wenn die Voraussetzungen stimmen. Doch bedeutet Gesellschaft nicht gemeinsam verschieden sein? Inklusion ist im Hinblick darauf ein sehr wichtiges Schlagwort. Denn es bedeutet, dass Menschen ohne und mit Behinderung die gleichen Chancen haben, überall dabei sein können, in der Freizeit, am Arbeitsplatz und beim Wohnen. Gibt es zum Beispiel weniger Treppen, können Menschen mit Behinderung viel besser am normalen Leben teilnehmen. Natürlich hat sich in diese Richtung einiges geändert. Doch reicht das wirklich aus? Nein, es reicht nicht aus und es muss in vielen Bereichen noch einiges passieren, um die Welt für jeden einzelnen bunter, vielseitiger und liebenswerter zu gestalten!

Wie sieht die Situation für Menschen mit Behinderung in Deutschland aus?

Im Nationalen Aktionsplan sind grundsätzliche Ziele und konkrete Maßnahmen festgeschrieben, um die Situation von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Eine Umfrage des Allensbacher Instituts für Demoskopie zeigt, dass dieser Aktionsplan von einer Mehrheit der Bevölkerung begrüßt wird. Doch sehen viele auch, dass für die Verbesserung der Situation von Menschen mit Behinderung nicht nur die Staatsregierung, Bundesregierung und Politik mehr in die Pflicht genommen werden müssen, sondern auch Gewerkschaften, Arbeitgeber, Medien und Wohlfahrtsverbände.

Vielfach fehlt im öffentlichen Raum, bei Verkehrsmitteln, in Kultureinrichtungen, Restaurants und Geschäften die Barrierefreiheit. Ebenso sind die Gleichberechtigung am Arbeitsplatz, das gemeinsame Unterrichten von Kindern mit und ohne Behinderung und die stärkere Berücksichtigung der Belange von behinderten Menschen bei der Gesetzgebung wichtige Punkte, bei denen es noch viel Handlungsbedarf gibt. Das gilt auch für Wohlfahrtsverbände und Medien, die ebenfalls für das Thema Inklusion sensibler werden müssen. Der Entwurf von Konzepten und eine unkomplizierte Umsetzung mit praktischen Hilfestellungen sind dabei immens wichtig.      

Die Staatsregierung und Menschen mit Behinderung

Es gibt unterschiedliche Konzepte, die einen deutlichen Schritt weiter gehen als Integration. Denn sie streben die Inklusion von Menschen mit Einschränkungen an und haben als Grundlage, dass „alle“ Menschen gut leben und in der Gesellschaft mitmachen können. Das nennt sich Teilhabe. In vielen Bereichen weicht die Theorie aber von der Praxis ab. Alleine bei städtebaulichen Maßnahmen und öffentlichen Bauvorhaben fehlt mitunter der Weitblick, direkt von Anfang an die Belange von Menschen mit Behinderung zu berücksichtigen. Barrierefreies Bauen von öffentlichen Gebäuden bedeutet für Bauherren nur geringe Planungsmehrkosten. Gerade bei der öffentlichen Hand müssen bei einem behindertengerechten Umbau von Überwegen und Veränderungen im Allgemeinen, die das Leben von Menschen mit Behinderungen deutlich erleichtern, erst mehrere Machbarkeitsstudien und Expertisen angefertigt werden, um den Prozess irgendwann in Angriff zu nehmen.

Die Staatsregierung genauso wie Städte und Gemeinden könnten sich den Bau von Mehrgenerationenhäusern, behindertengerechtem, bezahlbarem Wohnraum und der Stadtentwicklung zur Aufgabe machen, anstatt dagegen zusteuern. Es gibt Institutionen, die für die Verwirklichung solcher Bauvorhaben Geld an die Hand nehmen, Inklusion vorantreiben möchten und leider ausgebremst werden. Hier sollte endlich ein praktisches Umdenken stattfinden und in jeder Hinsicht unterstützt werden.

Unternehmen und ihre Zurückhaltung bei der Einstellung von Menschen mit Behinderung

Viele Arbeitgeber werden durch die besonderen Rechte abgeschreckt, die Menschen mit Behinderung haben. Neben mehr Urlaubstagen und einem besonderen Kündigungsschutz muss der Arbeitsplatz den Bedürfnissen des neuen Mitarbeiters angepasst werden. Besonders gravierend sind für Arbeitgeber der gesonderte Kündigungsschutz und die zusätzlichen Kosten, die durch die Umgestaltung des Arbeitsplatzes entstehen. Es gibt zwar eine Bezuschussung des Integrationsamtes, die allerdings an die Auflage geknüpft ist. Weil der Fokus auf dem Handicap und dem damit verbundenen Mehraufwand liegt, wird ein solcher Bewerber als neuer Mitarbeiter abgelehnt, obwohl „jeder“ Mensch selbst seinen Lebensunterhalt erwirtschaften möchte. An dieser Stelle sollte mehr direkte Aufklärung und Unterstützung für Unternehmen bereitgestellt werden, die den Mehrwert der Inklusion in den Vordergrund stellt.

Politik, Gesellschaft und Inklusion

In den Köpfen der Menschen halten sich Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderung hartnäckig, obwohl ein Großteil der Meinung ist, dass alle Menschen gleichberechtigt zusammenleben sollten. Von der Politik wird zwar einiges gemacht, um das Zusammenleben zu ermöglichen. Doch leider ist die Lobby gegenüber Inklusion im Gegensatz zu wirtschaftlichen Interessen noch viel zu klein aufgestellt. In den Köpfen sind zwei Vorurteile besonders fest verankert.

1. Inklusion ist Luxus, der sich dann geleistet werden kann, wenn es keine anderen gesellschaftlichen Probleme mehr gibt.

2. Inklusion kostet Geld und alle werden dafür zur Kasse gebeten.

Inklusion ist kein Luxus und kein Zugeständnis von Gesellschaft und Politik, sondern ein Menschenrecht! Deutschland hat sich mit der Unterzeichnung der Behindertenkonventionen der Vereinten Nationen, kurz UN-BRK, dazu verpflichtet, die Teilhaben am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit Behinderung zu verwirklichen und für dieses Menschenrecht einzustehen. Daher ist es nicht möglich, den größeren Aufwand für eine Inklusion damit abzutun, dass es eben nicht geht.

Natürlich ist Inklusion teuer, wenn Rampen, Behindertentoiletten in öffentlichen Gebäuden, inklusive Schulen, barrierefreie Busse und Bahnhöfe in Angriff genommen werden sollen. Der Aufwand für eine kleine Mehrheit ist viel zu groß. Unterm Strich ist aber Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung dringend notwendig, für 30 Prozent wichtig und für alle bedeutet sie mehr Komfort!

Kerstin Schmidt
Content Managerin und erfahrene Ghostwriterin bei Hausarbeit-Agentur

Smart Home – wie intelligentes Wohnen das Leben von Menschen mit Behinderung verändert

Wir sind schon längst im digitalen Zeitalter angelangt. Daran besteht absolut kein Zweifel. Schließlich hat die digitale Transformation bereits jetzt zahlreiche Aspekte unseres Lebens verändert. Nicht alle Veränderungen sind erfreulich. Allerdings lässt sich nicht bestreiten, dass die Digitalisierung einige Vorteile mit sich bringt.

Einer dieser Vorteile ist ohne Frage Smart Home, dass auch unter den Begriffen intelligentes Wohnen, Smart Living und Smart Secure Living bekannt ist. Der sich abzeichnende Trend zu intelligenten Heimsystemen ist unter anderem für Menschen mit Behinderung eine große Chance. Es lässt sich nicht bestreiten, dass Smart Home deren Leben zum Positiven verändern wird. Gerade dann, sobald die technischen Systeme noch ausgereifter sind.

Ambient Assisted Living

Für Menschen mit Behinderung ist vor allem der Begriff Ambient Assisted Living interessant. Dabei handelt es sich um einen speziellen Bereich des Smart Home, der primär darauf abzielt, den Alltag von Menschen mit Behinderung zu erleichtern. Dafür kommen die unterschiedlichsten innovativen Technologien zum Einsatz.

Bereits jetzt können Menschen mit Behinderung viele Prozesse in ihrem Wohnraum auf unkomplizierte Weise steuern. Alles was sie dafür benötigen, ist ein Smartphone oder ein Tablet. Schon können sie, ohne sich zu bewegen, beispielsweise das Licht oder die Heizung an- und ausmachen. Selbsterklärend, dass das den Alltag ungemein erleichtern kann. Schließlich müssen sich Menschen mit Behinderung nicht ständig hin- und herbewegen und können dennoch unterschiedliche Prozesse innerhalb des Wohnraums steuern. Das trägt zu einem selbstbestimmteren Leben bei und kann die Lebensqualität ungemein steigern. Ambient Assisted Living ist somit nicht nur für Menschen mit Behinderung, sondern auch für Senioren eine Chance. Unumstritten eine der größten Errungenschaften der Digitalisierung, die auch mehr Lebensqualität im Alter mit sich bringt.

Smart Home könnte das Reisen erleichtern

Quelle: Pixabay

Auch Menschen mit Behinderung können reisen. Allerdings lässt sich leider nicht leugnen, dass es nach wie vor viele Unterkünfte gibt, die bezüglich ihrer Barrierefreiheit schlecht abschneiden. Smart Home wird ohne Frage Auswirkungen darauf haben und damit eine neue Etappe des barrierefreien Reisens einläuten. Durch digitale Systeme werden es Unterkünfte einfacher haben, Zimmer zu gestalten, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ausgerichtet sind. Es ist durchaus denkbar, dass sie diesen dieselben Zimmer wie auch Menschen ohne Behinderung anbieten können. Bisweilen ist das noch schwer vorstellbar, aber durch die Entwicklung des intelligenten Wohnens wird es schon bald gang und gäbe sein.

Intelligente Alarmsysteme für mehr Sicherheit


Smart Home kann maßgeblich zur Sicherheit von Menschen mit Behinderung beitragen. Besonders bei solchen, die alleine leben und keine Betreuung haben. Sollte es zu einem Unfall kommen, beispielsweise in Form eines Sturzes, können die Systeme automatisch Hilfe rufen. Dadurch lassen sich bleibende Schäden oder gar Todesfälle vermeiden. Schließlich sind viele Menschen nach einem Unfall nicht mehr selbstständig in der Lage, den Notruf zu wählen. Smart Home kann diese Aufgabe übernehmen. Zumal Ambient Assisted Living immer stärker auf die Sicherheit von Menschen mit Behinderung abzielt. Intelligente Alarmsysteme sind also sowohl für die Lebensqualität als auch die Sicherheit eine große Chance.

Leichter Reisen trotz eingeschränkter Mobilität

Egal ob Wochenendtrip oder Strandurlaub – auch Menschen mit Behinderung und eingeschränkter Mobilität möchten die Welt entdecken.

Leider stellen jedoch bereits die meisten alltäglichen Tätigkeiten für Menschen mit Einschränkungen ein Hindernis dar. So muss ein Betreuer sogar auch dann sorgfältig und behindertengerecht planen, wenn es dann „ab in den Urlaub!“ heißt.

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Sicherlich denkt nun der eine oder andere sofort an eine lange Packliste mit wichtigen Bekleidungsstücken und Gebrauchsgegenständen. Jedoch wäre es auch sinnvoll sich zu fragen: „Habe ich den richtigen Reisekoffer, der meinen Bedürfnissen gerecht wird und trotz meiner Einschränkung leicht handzuhaben ist?“

Damit Sie sich diese Frage in Zukunft nicht mehr stellen müssen, werde ich Ihnen in den folgenden Zeilen ein paar Tipps an die Hand geben, sodass sich Ihre Entscheidung hinterher etwas leichter gestaltet und die Urlaubsreise ohne Komplikationen von statten gehen.

Hartschalen – oder Weichschalenkoffer?

Die Auswahl an Reisekoffern ist immens. So unterscheiden diese sich nicht nur im Preis, sondern auch in Beschaffenheit und Qualität. Zudem können Koffer auch in ihrer Handhabung sehr variieren.

Zweifellos ist es von Vorteil, ein wenig über die gängigsten Materialien Bescheid zu wissen.

Deshalb möchte ich Ihnen nun die verschiedenen Koffermaterialien aufzeigen und kurz deren Eigenschaften erläutern.

Generell bestehen Koffer immer aus diesen zwei Kategorien:

  • Hartschale
  • Weichschale

Hartschalenkoffer

Hartschalenkoffer bestehen aus einer resistenten Außenhülle, die für sehr hohe Belastungen angefertigt wurde. Durch das Zuführen verschiedener Stoffe während des Herstellungsprozesses wird das Außenmaterial verändert und man erhält unterschiedliche Hartschalenkoffer-Typen.

Gängige Hartschalenkoffer können aus folgenden Materialien bestehen:

ABS

  • (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat) ist ein Kunststoff, welcher durch seine enorme Widerstandsfähigkeit sehr beliebt wurde. Das Material gibt dem Koffer ein leichtes Eigengewicht. Durch die hohe Oberflächenhärte sind ABS-Koffer super kratz- und schlagfest.

Polypropylen

  • Reisekoffer aus diesem Kunststoff weisen eine sehr geringe Dichte auf und sind damit ultra leicht. Trotz des geringen Eigengewichts bleiben Koffer aus Polypropylen sehr stabil und robust.

Curv

  • Curv ist ein Material, welches aus Polypropylenfasern hergestellt wird. Diese Modelle zeigen eine hohe Kratzunempfindlichkeit auf. Zudem sind auch Curv-Koffer robust und leicht. Die Herstellung dieser Reisekoffer ist relativ aufwändig, weshalb auch die Kosten besonders hoch sind.

HDPE

  • Koffer aus HDPE sind auch sehr stabil, bruchfest und unempfindlich gegen Hitze und Kälte. Der Kunststoff wird vorzugsweise für die Herstellung von Transportboxen verwendet, weil das Material etwas schwerer ist.

Aluminium

  • Auch sehr beliebt sind Koffer aus Aluminium. Weil das Material unverwüstliche Eigenschaften besitzt, halten Alu-Reisekoffer ein Leben lang. Jedoch ist Aluminium verglichen mit den anderen Materialien deutlich schwerer und auch teurer.

Polycarbonat

  • Reisekoffer aus Polycarbonat sind sehr beliebte Koffertypen. Dies liegt daran, dass das Eigengewicht – verglichen mit ABS Koffern – noch geringer ist. Das Material zeichnet sich durch die hohe Schlagfestigkeit aus, weshalb Polycarbonatkoffer sehr robust sind. Sie bleiben zudem bei hohen Temperaturen formstabil und können auch leicht wieder in die Ursprungsform gedrückt werden. Zu den Nachteilen gehören jedoch die hohen Herstellungskosten und der stattliche Preis der Reisekoffer.

Durch die hohe Belastbarkeit und Bruchsicherheit eignen sich Hartschalenkoffer am besten für die Gepäckaufgabe. Nach dem Check-Inn durchläuft Ihr Koffer oftmals einen holprigen Prozess – bis er dann schließlich endgültig im Flugzeug verstaut ist.

Schlussendlich haben alle Hartschalenkoffer die gleiche Funktion. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität jedoch sind diejenigen Koffer vorteilhafter, welche zudem noch ein leichtes Eigengewicht aufweisen.

Viele der Hersteller, wie zum Beispiel Samsonite, bieten auch Hartschalen-Koffer als Handgepäckversion an.

Weichschalenkoffer

Reisekoffer aus Weichschalenmaterial können der Konkurrenz im Bereich Robustheit und Schlagfestigkeit nicht das Wasser reichen. Stattdessen bieten Weichschalenkoffer allerdings einen kleinen Vorteil: Durch die mehrstöckigen Außentaschen haben Sie zusätzlichen Stauraum zur Verfügung. Des Weiteren können in den Außentaschen Reisepässe, Reiseunterlagen, Laptop und andere Dinge verstaut werden, auf die man schnell zugreifen möchte.

Hier ein paar Beispiele für Weichschalenmaterialien:

Nylon

  • Nylon ist ein ziemlich belastbarer Stoff und somit auch extrem reißfest. Durch die Eigenschaften des Gewebes haben Koffer aus Nylon ein relativ leichtes Eigengewicht. Das Material ist zwar wasserabweisend, jedoch nicht wasserdicht.

Polyester

  • Das synthetische Material Polyester hält ebenfalls große Belastungen aus und ist wie Nylon sehr reißfest und scheuerbeständig. Zudem bringt das Material auch sehr wenig Gewicht auf die Waage. Koffer aus Polyester sind im Übrigen nicht wasserdicht.

Bevor Sie sich für einen Kauf entscheiden, sollte Qualität und Beschaffenheit der Koffer geprüft werden. Zudem wäre es auch sinnvoll Ihr Reisevorhaben in die Kaufentscheidung mit einfließen zu lassen.

Strandurlaub oder Rundreise?

pixabay.com-Efraimstochter

Wird es ein Strandurlaub, bei welchem Ihr Koffer nur als „Kleiderschrank“ dient oder gehen Sie auf eine Rundreise? Ganz besonders Menschen mit eingeschränkter Mobilität sollten sich diese Frage stellen, da bereits oftmals ein kleines bedachtes Detail vor der Entscheidung hinterher Erleichterung und Freude bereiten kann.

Der Strandurlaub

Im Urlaub wird Ihr Koffer meist nicht mehr bewegt und dient daher eher als ein Kleiderschrank. So ist in diesem Fall der Zugriff auf Außentaschen und Innenstauraum für gewöhnlich wichtiger als die Teleskopstange beziehungsweise die Rollen des Koffers. Sicherlich sind Sie auch froh, wenn der Reisekoffer übersichtlich ist und Sie schnell an Ihre Badeutensilien herankommen.

Rundreise

Bei einer Rundreise werden dagegen andere Bereiche des Koffers wichtig und somit vermehrt beansprucht. Hierzu gehören beispielsweise die Rollen.

Transportieren Sie Ihren Koffer über Asphaltböden oder auch über gepflasterte Wege, müssen die Rollen des Koffers viel aushalten. Wenn Sie diesen zudem auch noch häufig ziehen, manövrieren und schieben, sollte auch auf eine stabile Teleskopstange geachtet werden. Außerdem möchten Sie bei einer Rundreise Ihre Geldtasche und den Reisepass sicherlich immer schnell zur Hand haben und nicht ständig langwierig im Koffer danach suchen wollen.

Achten Sie deshalb auf folgende Merkmale:

Teleskopgriff

  • Ein Teleskopgriff an Ihrem Koffer ist unerlässlich. Schon allein deswegen, da ein ausziehbarer Griff Ihnen die Handhabung erleichtert. Bei vielen Kofferherstellern lässt sich die Teleskopstange ebenfalls mit wenigen Handgriffen mühelos in der Höhe verstellen.

Des Weiteren ist ein seitlicher Griff am Koffer empfehlenswert, da dieser das Anheben und Verstauen um einiges einfacher gestalten kann.

2 – 4 Rollensystem

  • Sind am Koffer 2 Rollen mit Stützen angebracht oder 4 Leichtlaufrollen mit 360° Funktion? Wer seinen Koffer gern mal hinterher zieht, sollte diesen Faktor auf jeden Fall berücksichtigen. Generell kann gesagt werden, dass 4 Rollen den Transport auf glattem sowie auch auf holprigem Untergrund deutlich erleichtern.

TSA Zahlenschloss

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  • Ob ein integriertes oder einzeln geliefertes TSA Zahlenschloss – für gewöhnlich sorgt nahezu jeder Hersteller für die Sicherheit Ihrer Gepäckstücke. Welche Art Schloss Sie schlussendlich bevorzugen, ist selbstverständlich Ihnen zu überlassen.

Leergewicht

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  • Dank neuer Technologien wird das Leergewicht von Reisekoffern immer geringer, weshalb vor allem besonders leichte Koffer immer beliebter werden. Ein weiterer Vorteil ist nämlich auch, dass mehr Gepäck bei Flugreisen mitgenommen kann, da das Eigengewicht der Koffer nicht zusätzlich so sehr zum Tragen kommt. Bekanntermaßen ist das zulässige aufzugebende Gewicht bei vielen Fluggesellschaften einfach zu gering. So werden Sie demzufolge auch am Check-Inn vieler Fluggesellschaften keine Probleme bekommen, wenn Sie einen besonders leichten Koffer auswählen.

Qualität der Außen- und Innentaschen

  • Jeder Koffer ist hinsichtlich des Innenraumes unterschiedlich verarbeitet. Viele besitzen ein Gurtband und integrierte Netztaschen – andere wiederum sind mit Reißverschlusstaschen versehen. Des Weiteren werden an einige Weichschalen-Trolleys auch noch mehrstöckige Außentaschen angebracht. Letztendlich sollte auch hier wieder genauer auf die Qualität der Verarbeitung geachtet werden. Wer besonders viel Wert auf Ordnung, System und Nutzbarkeit des Stauraums legt, kann sich außerdem noch praktische Packtaschen und Kofferorganizer näher ansehen.

Welcher Koffer ist der Beste?

Speziell für Menschen mit eingeschränkter Mobilität wäre es sinnvoll, sich für einen leichteren Trolley oder Reisekoffer zu entscheiden. Denn ein leichter Koffer kann – je nach Art der Einschränkung – noch relativ selbständig hantiert werden.

Mittlerweile überflutet uns der Markt mit den verschiedensten Koffertypen, Farben, Größen und Preisen. Hochwertige Koffer müssen aber kein Vermögen kosten, denn gute Qualität gibt es in allen Preisklassen.

Ich hoffe diese Tipps konnten Ihnen ein wenig weiterhelfen, sodass Ihre Urlaubsreise trotz eingeschränkter Mobilität jede Menge Erholung und Freude mit sich bringt.

Sprachassistenten in der Pflege

Seit einigen Jahren haben sich intelligente Sprachassistenten einen festen Platz in unseren Wohnungen und unserem Leben geschaffen. Wir finden Sie im Handy, Tablet und Fernseher. Doch besonders interessant und vielfältig verwendbar sind die kleinen smarten Geräte, die viele schon in ihrer Wohnung stehen haben, vor allem in der Pflege und für Menschen mit Behinderungen. Zurzeit gibt es drei ernstzunehmende Anbieter. Amazon, Google und Apple. Amazon mit seiner Echo-Reihe ist Platzhirsch und bietet die meisten Funktionen. Für Menschen mit Behinderungen sind diese kleinen Helfer im Haushalt durchaus eine wertvolle Bereicherung. Denn Sie helfen dabei, dass die Pflege weiter zu Hause erfolgen kann.

Was  können die Sprachassistenten

Amazon und Google bieten kleine, kaum wahrnehmbaren Geräte, die auf unsere Sprache reagieren, aber auch mit einer App gesteuert werden können. Hochleistungsmikrofone sorgen dafür, dass selbst kleinste Laute gehört und registriert werden.

Mit unserer Stimme können wir also zum Beispiel:

  • Licht Ein- und Ausschalten (dimmen, Lichtpläne erstellen)
  • Heizung bedienen
  • Fernseher und PC Steuern
  • Telefon verbinden
  • Türklingel bedienen, die Tür automatisch öffnen
  • Küchengeräte steuern
  • Steckdosen Ein- und Ausschalten
  • Bestellungen vornehmen

… und vieles mehr.

Die obige Liste zeigt wie Sprachassistenten für ihr Zuhause bei der Pflege unterstützen können. Menschen mit Geh- oder Sehbehinderungen können vieles nun also durch die Stimme steuern und kontrollieren. Dafür muss niemand mehr aufstehen, es reicht ein kurzer Befehl, der auch mit dünner Stimme erteilt werden kann, um verstanden zu werden.

Anschaffung und Installation

Besonders Amazon zeigt sich gewieft im Marketing. Der Internetriese war der erste, der die Geräte in den deutschen Markt einführte und seitdem kontinuierlich verbessert. Dabei subventioniert der Konzern seine Sprachassistenten. Für bereits unter 100 Euro lassen sich Gerät und Birnen für die Lichtsteuerung per Sprache erwerben.

Echo Dot Amazon

Insgesamt kann ein großes Haus für wenig Geld mit der smarten Technologie versehen werden. Ein Festeinbau ist dabei nicht notwendig. Die Software der Geräte wird jeweils automatisch aktualisiert.

Ein besonderer Blickpunkt fällt auf die Installation. Diese kann auch von einem Laien in nur wenigen Minuten vorgenommen werden. Dabei werden die Echo Sprachassistenten von Amazon auf Knopfdruck eigentlich nur mit dem WLAN verbunden und sind danach einsatzbereit.

Nutzung in Pflegeheimen

Auch in Pflegeheimen und Altersheimen sind Sprachassistenten durchweg sinnvoll. Betroffene könnten so bequem Licht, Heizung und Fernseher einfach über Stimme oder mit einer App steuern. Pflegedienstleister werden damit entlastet.

Jedoch ist die Nutzanwendung in Europa in diesem Bereich bisher kaum von Interesse. In Amerika haben viele Altersheime längst den praktischen Sinn im Bereich der Altenpflege erkannt. Immer mehr Heime setzen, auch zur Freude der Patienten, auf diese Technik.

Nicht für jeden geeignet

Einen Wehrmutstropfen gibt es am Ende doch. Die intelligenten Sprachassistenten sind vor allem für den Einsatz in der Stadt geeignet. Als Voraussetzung muss ein Internetanschluss vorhanden sein. Gerade in ländlichen Gegenden gibt es damit häufig Probleme. Wer jedoch auch dort über eine stabile Internetverbindung verfügt, kann die Sprachassistenten sinnvoll für die eigene Pflege als gute Unterstützung einsetzen.

Sensibilisierungsaktion „Falschparken auf Behindertenparkplätzen“

Im Schnitt werden 3 von 5 Behindertenparkplätze von Autofahrern besetzt, die gar kein Recht dazu hätten. Dadurch erschwert sich der Alltag gehbehinderter Menschen erheblich. Mit vermeintlich gerechtfertigten Ausreden ziehen die Fahrer dann seelenruhig von dannen, als wäre nichts gewesen. Indem alle freien Parkplätze plötzlich mit Rollstühlen besetzt werden, haben wir den Spieß umgedreht: Autofahrer erlebten jenes Szenario, welchem Rollstuhlfahrer häufig ausgesetzt sind. Die Aktion soll nicht-gehbehinderte Menschen auf die Problematik aufmerksam machen und dazu bewegen, reservierte Parkplätze zu respektieren. Genug mit den Ausreden! Stoppt das unberechtigte Parken auf Behindertenparkplätze!

Rollstuhl ist gleich Rollstuhl? – Von wegen!

Bei der Auswahl des richtigen Rollstuhls gibt es unendlich viele verschiedene Faktoren zu beachten, die einen maßgeblichen Einfluss auf den Alltag von körperlich beeinträchtigten Menschen haben können. Der Rollstuhl sollte Menschen, die darauf angewiesen sind, eine Erleichterung und soviel Unabhängigkeit wie möglich bieten. Wir haben den Le Roulé Rollstuhl der Firma SoWeCare etwas genauer unter die Lupe genommen, um zu überprüfen, ob das Modell diesen hohen Ansprüchen gerecht wird.

LeRoule Plus [Rollstuhl mit elektrische Hoch/Tief- und Aufsteh-Funktion]

Le Roulé – ein innovativer Rollstuhl

Positiv zu bewerten ist, dass der Rollstuhl Le Roulé sich bei der Sitzhöhe, -tiefe und -breite individuell einstellen lässt und so optimalen Komfort für den Nutzer bietet. Auf Wunsch werden ebenfalls Maßanfertigungen hergestellt, in eigener Produktion, direkt in den Niederlanden.  

Unabhängig dank Höhenverstellbarkeit

Ständig auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, kann an den Nerven zehren und einfache Tätigkeiten zur Last machen. Durch die Höhenverstellbarkeit bekommen Rollstuhlfahrer im Le Roulè ein Stück Selbstständigkeit zurück, in dem sie zum Beispiel ihren Sitz anheben und so einen Gegenstand aus einem höher gelegenen Regal selbst greifen können. Die Sitzhöhe lässt sich um 24cm anheben. Durch die wegklappbaren Armlehnen ist seitliches Umsetzen auf gleicher Höhe ebenfalls kein Problem. So kann man sich leicht einem Gesprächspartner zu wenden und durch die Höhenverstellbarkeit auf Augenhöhe begegnen. Das anheben der Sitzhöhe erleichtert ebenfalls das Aufstehen, dass durch die Aufstehfunktion noch unterstützt wird und Ihnen so bequem aus dem Stuhl hilft.

Le Roulé ist ein Greifreifenrollstuhl, der sich ebenfalls als Trippelrollstuhl eignet. Er verfügt in der Plus Version verfügt er ebenfalls über eine Neigefunktion, durch die sich die Sitzhaltung bestimmen lässt: der Winkel lässt sich an die entsprechende Tätigkeit anpassen, sorgt so für optimalen Komfort und verringert die Wahrscheinlichkeit von Druckstellen.

Unser Fazit? Ein innovativer Rollstuhl mit vielen hilfreichen Funktionen!

Ein mobiles Notrufgerät für Unabhängigkeit, Mobilität und Sicherheit in jeder Situation

Ein mobiles Notrufgerät für Unabhängigkeit, Mobilität und Sicherheit in jeder Situation

In Deutschland leben etwa 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen – so viele wie seit Beginn der Statistik von mehr als 25 Jahren nicht. Damit weist fast jeder zehnte Deutsche laut der Versorgungsämter einen Grad der Behinderung von mindestens 50% auf. Zwei von drei schwerbehinderten Menschen sind dabei körperlich behindert.

Viele davon können sehr gut mit ihrer Einschränkung umgehen, gewöhnen sich an die Schwierigkeiten und sind sich der Auswirkungen für ihren Alltag durchaus sehr bewusst. Gerade weil sie ihren Körper, ihre Fähigkeiten und Limitationen so gut kennen haben die meisten Personen mit Behinderungen den Wunsch, selbstbestimmt und möglichst unabhängig zu leben. Außerdem geht mit ca. 90% ein absoluter Großteil aller Behinderungen auf Krankheiten oder Unfälle zurück. Nur 4% sind angeboren oder treten schon im ersten Lebensjahr auf. In einem solchen Fall seine Selbstständigkeit nicht komplett aufgeben zu müssen, ist für die Lebensqualität ausschlaggebend. Diese gewünschte Freiheit kann bedeuten, ein Hobby auszuüben, mit Freunden ausgehen zu können oder sich eigenständig fortzubewegen.

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Das sollte für alle Menschen selbstverständlich sein und es sollte alles getan werden, um dies zu ermöglichen. Trotzdem benötigen Menschen mit Vorerkrankungen, chronischen Beeinträchtigungen oder Behinderungen stets eine zuverlässige Hilfestellung in jedem Notfall. Der RESCUE-friend ist ein einzigartiges mobiles Notrufgerät, das genau für diesen Zweck entwickelt wurde. Der kleine, handliche Begleiter kann von überall ausgelöst werden und alarmiert schnellstmöglich den Rettungsdienst oder die Polizei. Die Bedienung ist dabei sehr einfach und unterscheidet mit zwei großen Knöpfen zwischen einem medizinischen Ernstfall und einer Gefahrensituation. Sogar in äußersten Notfällen, wenn es nicht mehr möglich ist, zu sprechen, man unauffällig bleiben muss oder nicht weiß, wo man sich genau befindet, kann man dank der nonverbalen Alarmfunktion ohne Worte Hilfe rufen. Auf die genauste GPS-Ortung und die Alarmroutine ist Verlass. Außerdem werden relevante Informationen wie eine Krankenakte, Allergien oder ein Gesichtsfoto, die freiwillig hinterlegt werden können, für die optimale Vorbereitung der Rettungskräfte übermittelt und individuelle Notfallkontakte benachrichtigt.

Von dem täglichen Einkauf über die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bis zu Aktivitäten mit Freunden und Familie – es gibt viele alltägliche Aufgaben, die unterwegs stattfinden. Tatsächlich sind viele behinderte Personen häufig allein und nicht ständig von Familie oder Freunden umgeben: In dem Alter zwischen 25 und 44 Jahren zu 60% ledig, nichtbehinderte Menschen in dem Alter nur zu 45%. Auch leben zu 11% häufiger allein. Deswegen sind technische Hilfsmittel aller Art besonders wichtig, um Unterstützung in der Meisterung des Alltags zu bieten. Das können eine elektrische Steuerung der privaten Umgebung, eine Anpassung der Griffe oder Tragehilfen sein oder Geräte zum Kochen, Essen oder Trinken. Der RESCUE-friend möchte sich in diese Reihe nutzenbringender Technologien einfügen und den Nutzern einen einzigartigen Mehrwert bieten. Damit fördert er Selbstbestimmung, Gleichstellung und Teilhabe am Alltag, Arbeitsleben und der Gesellschaft. So können Sie Ihren Alltag mit einem Sicherheitsgefühl erleben und sich stets darauf verlassen, im Notfall nicht allein zu sein.

Aktuell läuft eine Osteraktion des RESCUE-friend von dem 11. bis zum 18. April 2019. In diesem Zeitraum kann man das Notrufgerät für 179,- statt 199,- € erwerben. Außerdem kriegt man die Versandpauschale geschenkt.

Damit kann man in dieser Woche 25,90€ pro bestelltem RESCUE-friend sparen.

Zuschüsse und Förderungen für barrierefreies Bauen

Zuschüsse und Förderungen für barrierefreies Bauen

Selbstbestimmtes Wohnen ist ein zentrales Menschenrecht, sagt die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Barrierefreiheit im Wohnumfeld ist aber nicht nur für Menschen mit Behinderung ein Thema. Unsere Gesellschaft altert, zudem prognostizieren Demografen eine Zunahme von Single-Haushalten auch bei älteren Menschen. Wer in seinem Haus oder seiner Wohnung unbeschwert alt werden möchte und keine Hilfe im Haushalt erwarten kann, sollte schon beim Bau Vorkehrungen treffen oder rechtzeitig einen Umbau in Angriff nehmen. Verschiedene Förderungen und Zuschüsse erleichtern die Finanzierung. Das Portal www.darlehenvergleich.net stellt sie vor:

Kredit von der KfW

Die Förderbank KfW, ehemals Kreditanstalt für Wiederaufbau, vergibt mit dem Produkt 159 „Altersgerecht Umbauen“ Kredite bis zu 50.000 Euro. Das Programm umfasst auch Maßnahmen zum Schutz gegen Einbrüche, und es lässt sich mit anderen Produkten, zum Beispiel aus dem Bereich der Energieeffizienz, kombinieren. Interessant ist der Kredit nicht nur durch einen sehr niedrigen Zins, sondern auch wegen einer Laufzeit von bis zu dreißig Jahren bei maximal zehnjähriger Zinsbindung – gerade ältere Menschen werden so ein Darlehen bei ihrer Hausbank vermutlich nicht bekommen oder müssen eine teure Restschuldversicherung abschließen. Ein Abruf in Teilbeträgen ist möglich, die Tilgung kann in Raten oder am Ende der Laufzeit erfolgen (endfälliges Darlehen). Letzteres bietet sich zum Beispiel an, wenn in absehbarer Zeit die Kapitalleistung aus einer Lebensversicherung fällig wird. Auf fondsgebundene Produkte sollte man sich aber nicht verlassen – sie bieten zwar allgemein eine gute Rendite, aber es kann passieren, dass man das Geld genau in einer schwachen Börsenphase braucht. Neben dem Kredit von der KfW gibt es auch eine Zuschuss-Variante (Produkt 455). Hier ist aber seit April 2019 die Bauausführung durch ein Fachunternehmen erforderlich. Bei Eigenleistung werden die Materialkosten nicht mehr als förderfähig anerkannt.

Weitere Ansprechpartner

Neben der bundesweit tätigen KfW gibt es auch Förderbanken der Länder sowie in einigen wenigen Städten auch gezielte kommunale Förderungen. Auskünfte dazu gibt es bei der Stadtverwaltung. Liegt eine Krankheit, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit vor, sollten auch die Sozialversicherungsträger mit ins Boot geholt werden. Die Pflegekasse gibt Zuschüsse zur Verbesserung des Wohnumfelds, um häusliche Pflege zu ermöglichen. Krankenkassen zahlen für Hilfsmittel wie Wannenlift, Haltegriffe oder eine Sitzerhöhung für die Toilette. Geht es um die Teilnahme Schwerbehinderter am Erwerbsleben, sind die Rentenversicherung und die Integrationsämter die richtigen Ansprechpartner. Über sie können auch größere Maßnahmen wie der Bau eines Aufzugs finanziert werden. Schließlich bleiben noch private Stiftungen, wenn Finanzlücken geschlossen werden müssen und besondere Bedürftigkeit besteht.