Sensibilisierungsaktion „Falschparken auf Behindertenparkplätzen“

Im Schnitt werden 3 von 5 Behindertenparkplätze von Autofahrern besetzt, die gar kein Recht dazu hätten. Dadurch erschwert sich der Alltag gehbehinderter Menschen erheblich. Mit vermeintlich gerechtfertigten Ausreden ziehen die Fahrer dann seelenruhig von dannen, als wäre nichts gewesen. Indem alle freien Parkplätze plötzlich mit Rollstühlen besetzt werden, haben wir den Spieß umgedreht: Autofahrer erlebten jenes Szenario, welchem Rollstuhlfahrer häufig ausgesetzt sind. Die Aktion soll nicht-gehbehinderte Menschen auf die Problematik aufmerksam machen und dazu bewegen, reservierte Parkplätze zu respektieren. Genug mit den Ausreden! Stoppt das unberechtigte Parken auf Behindertenparkplätze!

Rollstuhl ist gleich Rollstuhl? – Von wegen!

Bei der Auswahl des richtigen Rollstuhls gibt es unendlich viele verschiedene Faktoren zu beachten, die einen maßgeblichen Einfluss auf den Alltag von körperlich beeinträchtigten Menschen haben können. Der Rollstuhl sollte Menschen, die darauf angewiesen sind, eine Erleichterung und soviel Unabhängigkeit wie möglich bieten. Wir haben den Le Roulé Rollstuhl der Firma SoWeCare etwas genauer unter die Lupe genommen, um zu überprüfen, ob das Modell diesen hohen Ansprüchen gerecht wird.

LeRoule Plus [Rollstuhl mit elektrische Hoch/Tief- und Aufsteh-Funktion]

Le Roulé – ein innovativer Rollstuhl

Positiv zu bewerten ist, dass der Rollstuhl Le Roulé sich bei der Sitzhöhe, -tiefe und -breite individuell einstellen lässt und so optimalen Komfort für den Nutzer bietet. Auf Wunsch werden ebenfalls Maßanfertigungen hergestellt, in eigener Produktion, direkt in den Niederlanden.  

Unabhängig dank Höhenverstellbarkeit

Ständig auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, kann an den Nerven zehren und einfache Tätigkeiten zur Last machen. Durch die Höhenverstellbarkeit bekommen Rollstuhlfahrer im Le Roulè ein Stück Selbstständigkeit zurück, in dem sie zum Beispiel ihren Sitz anheben und so einen Gegenstand aus einem höher gelegenen Regal selbst greifen können. Die Sitzhöhe lässt sich um 24cm anheben. Durch die wegklappbaren Armlehnen ist seitliches Umsetzen auf gleicher Höhe ebenfalls kein Problem. So kann man sich leicht einem Gesprächspartner zu wenden und durch die Höhenverstellbarkeit auf Augenhöhe begegnen. Das anheben der Sitzhöhe erleichtert ebenfalls das Aufstehen, dass durch die Aufstehfunktion noch unterstützt wird und Ihnen so bequem aus dem Stuhl hilft.

Le Roulé ist ein Greifreifenrollstuhl, der sich ebenfalls als Trippelrollstuhl eignet. Er verfügt in der Plus Version verfügt er ebenfalls über eine Neigefunktion, durch die sich die Sitzhaltung bestimmen lässt: der Winkel lässt sich an die entsprechende Tätigkeit anpassen, sorgt so für optimalen Komfort und verringert die Wahrscheinlichkeit von Druckstellen.

Unser Fazit? Ein innovativer Rollstuhl mit vielen hilfreichen Funktionen!

Ein mobiles Notrufgerät für Unabhängigkeit, Mobilität und Sicherheit in jeder Situation

Ein mobiles Notrufgerät für Unabhängigkeit, Mobilität und Sicherheit in jeder Situation

In Deutschland leben etwa 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen – so viele wie seit Beginn der Statistik von mehr als 25 Jahren nicht. Damit weist fast jeder zehnte Deutsche laut der Versorgungsämter einen Grad der Behinderung von mindestens 50% auf. Zwei von drei schwerbehinderten Menschen sind dabei körperlich behindert.

Viele davon können sehr gut mit ihrer Einschränkung umgehen, gewöhnen sich an die Schwierigkeiten und sind sich der Auswirkungen für ihren Alltag durchaus sehr bewusst. Gerade weil sie ihren Körper, ihre Fähigkeiten und Limitationen so gut kennen haben die meisten Personen mit Behinderungen den Wunsch, selbstbestimmt und möglichst unabhängig zu leben. Außerdem geht mit ca. 90% ein absoluter Großteil aller Behinderungen auf Krankheiten oder Unfälle zurück. Nur 4% sind angeboren oder treten schon im ersten Lebensjahr auf. In einem solchen Fall seine Selbstständigkeit nicht komplett aufgeben zu müssen, ist für die Lebensqualität ausschlaggebend. Diese gewünschte Freiheit kann bedeuten, ein Hobby auszuüben, mit Freunden ausgehen zu können oder sich eigenständig fortzubewegen.

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Das sollte für alle Menschen selbstverständlich sein und es sollte alles getan werden, um dies zu ermöglichen. Trotzdem benötigen Menschen mit Vorerkrankungen, chronischen Beeinträchtigungen oder Behinderungen stets eine zuverlässige Hilfestellung in jedem Notfall. Der RESCUE-friend ist ein einzigartiges mobiles Notrufgerät, das genau für diesen Zweck entwickelt wurde. Der kleine, handliche Begleiter kann von überall ausgelöst werden und alarmiert schnellstmöglich den Rettungsdienst oder die Polizei. Die Bedienung ist dabei sehr einfach und unterscheidet mit zwei großen Knöpfen zwischen einem medizinischen Ernstfall und einer Gefahrensituation. Sogar in äußersten Notfällen, wenn es nicht mehr möglich ist, zu sprechen, man unauffällig bleiben muss oder nicht weiß, wo man sich genau befindet, kann man dank der nonverbalen Alarmfunktion ohne Worte Hilfe rufen. Auf die genauste GPS-Ortung und die Alarmroutine ist Verlass. Außerdem werden relevante Informationen wie eine Krankenakte, Allergien oder ein Gesichtsfoto, die freiwillig hinterlegt werden können, für die optimale Vorbereitung der Rettungskräfte übermittelt und individuelle Notfallkontakte benachrichtigt.

Von dem täglichen Einkauf über die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bis zu Aktivitäten mit Freunden und Familie – es gibt viele alltägliche Aufgaben, die unterwegs stattfinden. Tatsächlich sind viele behinderte Personen häufig allein und nicht ständig von Familie oder Freunden umgeben: In dem Alter zwischen 25 und 44 Jahren zu 60% ledig, nichtbehinderte Menschen in dem Alter nur zu 45%. Auch leben zu 11% häufiger allein. Deswegen sind technische Hilfsmittel aller Art besonders wichtig, um Unterstützung in der Meisterung des Alltags zu bieten. Das können eine elektrische Steuerung der privaten Umgebung, eine Anpassung der Griffe oder Tragehilfen sein oder Geräte zum Kochen, Essen oder Trinken. Der RESCUE-friend möchte sich in diese Reihe nutzenbringender Technologien einfügen und den Nutzern einen einzigartigen Mehrwert bieten. Damit fördert er Selbstbestimmung, Gleichstellung und Teilhabe am Alltag, Arbeitsleben und der Gesellschaft. So können Sie Ihren Alltag mit einem Sicherheitsgefühl erleben und sich stets darauf verlassen, im Notfall nicht allein zu sein.

Aktuell läuft eine Osteraktion des RESCUE-friend von dem 11. bis zum 18. April 2019. In diesem Zeitraum kann man das Notrufgerät für 179,- statt 199,- € erwerben. Außerdem kriegt man die Versandpauschale geschenkt.

Damit kann man in dieser Woche 25,90€ pro bestelltem RESCUE-friend sparen.

Zuschüsse und Förderungen für barrierefreies Bauen

Zuschüsse und Förderungen für barrierefreies Bauen

Selbstbestimmtes Wohnen ist ein zentrales Menschenrecht, sagt die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Barrierefreiheit im Wohnumfeld ist aber nicht nur für Menschen mit Behinderung ein Thema. Unsere Gesellschaft altert, zudem prognostizieren Demografen eine Zunahme von Single-Haushalten auch bei älteren Menschen. Wer in seinem Haus oder seiner Wohnung unbeschwert alt werden möchte und keine Hilfe im Haushalt erwarten kann, sollte schon beim Bau Vorkehrungen treffen oder rechtzeitig einen Umbau in Angriff nehmen. Verschiedene Förderungen und Zuschüsse erleichtern die Finanzierung. Das Portal www.darlehenvergleich.net stellt sie vor:

Kredit von der KfW

Die Förderbank KfW, ehemals Kreditanstalt für Wiederaufbau, vergibt mit dem Produkt 159 „Altersgerecht Umbauen“ Kredite bis zu 50.000 Euro. Das Programm umfasst auch Maßnahmen zum Schutz gegen Einbrüche, und es lässt sich mit anderen Produkten, zum Beispiel aus dem Bereich der Energieeffizienz, kombinieren. Interessant ist der Kredit nicht nur durch einen sehr niedrigen Zins, sondern auch wegen einer Laufzeit von bis zu dreißig Jahren bei maximal zehnjähriger Zinsbindung – gerade ältere Menschen werden so ein Darlehen bei ihrer Hausbank vermutlich nicht bekommen oder müssen eine teure Restschuldversicherung abschließen. Ein Abruf in Teilbeträgen ist möglich, die Tilgung kann in Raten oder am Ende der Laufzeit erfolgen (endfälliges Darlehen). Letzteres bietet sich zum Beispiel an, wenn in absehbarer Zeit die Kapitalleistung aus einer Lebensversicherung fällig wird. Auf fondsgebundene Produkte sollte man sich aber nicht verlassen – sie bieten zwar allgemein eine gute Rendite, aber es kann passieren, dass man das Geld genau in einer schwachen Börsenphase braucht. Neben dem Kredit von der KfW gibt es auch eine Zuschuss-Variante (Produkt 455). Hier ist aber seit April 2019 die Bauausführung durch ein Fachunternehmen erforderlich. Bei Eigenleistung werden die Materialkosten nicht mehr als förderfähig anerkannt.

Weitere Ansprechpartner

Neben der bundesweit tätigen KfW gibt es auch Förderbanken der Länder sowie in einigen wenigen Städten auch gezielte kommunale Förderungen. Auskünfte dazu gibt es bei der Stadtverwaltung. Liegt eine Krankheit, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit vor, sollten auch die Sozialversicherungsträger mit ins Boot geholt werden. Die Pflegekasse gibt Zuschüsse zur Verbesserung des Wohnumfelds, um häusliche Pflege zu ermöglichen. Krankenkassen zahlen für Hilfsmittel wie Wannenlift, Haltegriffe oder eine Sitzerhöhung für die Toilette. Geht es um die Teilnahme Schwerbehinderter am Erwerbsleben, sind die Rentenversicherung und die Integrationsämter die richtigen Ansprechpartner. Über sie können auch größere Maßnahmen wie der Bau eines Aufzugs finanziert werden. Schließlich bleiben noch private Stiftungen, wenn Finanzlücken geschlossen werden müssen und besondere Bedürftigkeit besteht.

Beschwerdefrei leben

Beschwerdefrei leben: Schmerzlindernde Therapie-Maßnahmen von Bomedus

Mit ihrer Behinderung zu leben, fällt vielen Behinderten gar nicht einmal so schwer wie die meisten denken. Viele stehen nämlich mit vollem Bewusstsein und ganzem Herzen zu ihrer Einschränkung und arrangieren sich früher oder später mit den Konsequenzen, die sich aus den Limitationen ergeben. Die größte Belastung stellt für die allermeisten dahingegen der nicht endende körperliche Schmerz dar. Oftmals helfen ihnen nur Schmerzmittel und starke Medikamente darüber hinweg. Um diese Schmerzen zu lindern oder sogar ganz loszuwerden und um die Schmerzsymptome proaktiv zu behandeln, stellen Anbieter wie beispielsweise Bomedus moderne Therapieanwendungen zur Verfügung. Welche Leistungen Bomedus anbieten kann und für welche Art von Schmerzen die Methoden geeignet sind, präsentieren wir in diesem Artikel ausführlich.

Elektrotherapien wirken gezielt den Schmerzen entgegen

Das Motto von Bomedus lautet „Hilfe bei Schmerzen“ und steht stellvertretend für die Leistungen, welche das junge Bonner Unternehmen anbietet. Unter der Geschäftsleitung von Herrn Dr. Johannes Weigl und Herrn Dr. Tobias Weigl hilft das Unternehmen dabei, Schmerzempfinden zu lindern. Dabei steht vor allem im Fokus, dass die Therapie-Methoden einfach und bequem eigenständig zu Hause angewandt werden können. Als Anbieter von vielfältigen Therapiegeräten, die alle eine selbstentwickelte Elektrotherapie zur Basis haben, sowie von sogenannten „Schmerz Stopp“-Kuren helfen die 2012 auf den Medizin-Markt getretenen Mediziner, die eng mit der Universität Bonn verbandelt sind, gemeinsam mit ihrem Team bei der Behebung von schmerzvollen Beschwerden aller Art.

Kopf, Nacken, Rücken, Knie, Ellenbogen – jeglicher Schmerz wird gelindert

Hierbei sind die Lösungen für völlig unterschiedliche Körperzonen bestens geeignet. Ob Kopf oder Nacken, oberer oder unterer Rücken, Knie oder Ellenbogen – wer Schmerzen verspürt, erhält bei Bomedus eine optimale Lösung für alle typischen Bereiche des Körpers, um seine Schmerzen loszuwerden. Rücken- sowie Nackenverspannungen mit entsprechenden Schmerzen sind vor allem für Büroangestellte von Relevanz, die sich tagsüber wenig bewegen und oftmals verkrampft am Arbeitsplatz sitzen. Knie- und Ellenbogenbeschwerden treten besonders oft bei Sportlern auf, die sich nicht ausreichend dehnen und somit beispielsweise beim Tennisspiel ruckartige Bewegungen durchführen, auf die der Körper nicht eingestellt ist und die diesen daher schädigen. Ganz ohne den Einsatz von Medikamenten und rein auf Basis einer wissenschaftlich erprobten und zertifizierten Methode aus dem High-Tech-Bereich können Schmerzpatienten ihre Sorgen dank der Unterstützung von Bomedus loswerden. Dabei können die technischen Instrumente sogar bequem zu Hause genutzt werden, sodass keine Anfahrt zu einem Reha-Zentrum oder einer Klinik notwendig ist. Bequemer war es für die Patienten noch nie. Rückendeckung erhalten die jungen Medizin-Unternehmer von namhaften Chirurgen aus ganz Europa, die die innovativen Methoden befürworten.

Lang anhaltende Schmerzen aus den Nervenbahnen herauskitzeln

Eine besondere Anwendung von Bomedus ist die Stimulierung des Schmerzgedächtnisses. Oft ist die Quelle des Schmerzes bereits beseitigt, doch die Nervenbahnen, die bekanntlich durch den gesamten Körper bis ins Gehirn verlaufen, sind weiterhin auf Schmerzen eingestellt, sodass der Schmerz weiterhin im Körper zu spüren ist. Die hieraus resultierenden Schmerzen zu beseitigen, ist Kernelement der angewandten Therapie. Außerdem liegt ein Fokus auf der Behandlung von Schmerzen, die nach Operationen oder Amputationen den Körper belasten. Das Team, das aus Medizinern, Biologen, Neurobiologen, Physikern, Medizintechnikern, Betriebswirtschaftlern und vielen mehr besteht, hat zudem eine Therapie entwickelt, die den sogenannten Phantomschmerz aus dem Körper beseitigt. Hierbei handelt es sich um Schmerzen an Körperteilen, die bereits amputiert worden sind.

Bomedus verspricht eine Schmerzreduktion von bis zu 70% in gerade einmal sechs Wochen. Angesichts chronischer Schmerzen ist dies eine verschwindend geringe Zeit. Mehr als 1.000 Anwender haben bereits die Therapie-Methodik von Bomedus genutzt und sind damit vollstens zufrieden. Ohne Schmerzen kann man folglich selbst mit Mobilitätseinschränkungen noch aktiv bleiben. Ist man die Schmerzen erst einmal los, lässt sich der Alltag wieder unbeschwert und genussvoll angehen.

 

Welt Down-Syndrom Tag 2018

Zum mittlerweile 12. Mal wird am 21. März der Welt-Down-Syndrom-Tag gefeiert. 2006 durch die Organisationen Down Syndrome International (DSI) und European Down Syndrome Association (EDSA) ins Leben gerufen, steht der Welt Down Syndrom Tag 2018 in diesem Jahr unter dem Leitspruch: “What I bring to my community” bzw. in der deutschen Interpretation “Wir haben viel zu geben!”.

 Er soll verdeutlichen, wie Menschen mit Down Syndrom unsere Gesellschaft bereichern und gleichzeitig ein Zeichen für ein vielfältiges und tolerantes Miteinander setzen.

Das Datum für diesen besonderen Tag ist keinesfalls willkürlich gewählt: Das Down Syndrom wird auch als Trisomie 21 bezeichnet – so erschien der 21.3. den Initiatoren ideal, da das monatliche Datum das charakteristische Merkmal des Down-Syndroms, das dreimalige Vorkommen des 21. Chromosoms, symbolisiert.

Veranstaltungen und Aktionen am Welt Down Syndrom Tag

Offizielles Ziel dieses Tages ist das permanente und weltweite Bestreben, die Rechte und die Würde der Menschen mit Down-Syndrom überall auf dieser Welt zu sichern und zu schützen.

Viele Elterngruppen und Initiativen auf der ganzen Welt nutzen den Welt Down Syndrom Tag – oder im Englischen World Down Syndrome Day – dafür, um in ihrer Region mit kreativen Aktionen und Veranstaltungen auf die Genommutation aufmerksam zu machen und das Bewusstsein der Gesellschaft für dieses besondere Syndrom zu schärfen.

Die Ziele der verschiedenen Veranstaltungen und Initiativen sind vielfältig. Sie haben jedoch eines gemein: Sie sollen zeigen, welche Fähigkeiten Menschen mit Trisomie 21 haben und über die Notwendigkeit und Herausforderungen der Inklusion aufklären. Die Förderung von Forschung und Entwicklung in Medizin, Schulbildung und beruflicher Inklusion sind dabei ein wichtiger Schwerpunkt der Veranstalter.

Seit 2010 werden am 21. März im Rahmen des Welt Down Syndrom Tags auch die sogenannten „World Down Syndrome Awards“ verliehen. Ein Preis, der für herausragendes ehrenamtliches, berufliches oder wissenschaftliches Engagement verliehen wird.

Unter den bisherigen Preisträgern sind auch Menschen mit Down-Syndrom. Zu ihnen zählt unter anderem Pablo Pineda, ein spanischer Lehrer und Schauspieler, der als erster Europäer mit Down-Syndrom einen Universitätsabschluss erlangte.

Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich kreative Plakataktionen, die mittlerweile in vielen Teilen der Erde veranstaltet werden. Das Motto der Posterkampagne richtet sich nach dem jeweilige Jahresmotto – in 2018 also “Wir haben viel zu geben!”.

 Die ursprüngliche Idee stammt aus den Niederlanden und verbreitete sich von dort aus zunächst in Europa. Bei dieser Aktion stellen Initiativen Layouts für Plakate zur Verfügung, in dem der Text und das Logo festgelegt sind. Menschen mit Down Syndrom werden dazu aufgerufen, ein Foto von sich in dieses Layout einzufügen.

Das fertige Poster kann dann ausgedruckt und in der eigenen Umgebung aufgehängt werden. Die verschiedenen Motive sollen die Gesellschaft auf das Down Syndrom aufmerksam machen und das Bewusstsein für Menschen mit Trisomie 21 stärken.

Unter dem Motto “Laufen, lachen, Gutes tun” findet jedes Jahr in Fürth im Rahmen des Welt Down Syndrom Tages ein Marathon statt. Seit 2011 nehmen an diesem Sportevent bis zu 1.000 Sportlerinnen und Sportler teil. Die Charity-Veranstaltung, die der Laufclub 21 mit seinen Helfern ehrenamtlich organisiert, soll Berührungsängste zwischen Menschen mit und ohne Behinderung abbauen.

Was ist das Down Syndrom?

Jeder 600. Mensch hat das Down-Syndrom. In Deutschland werden jährlich ca. 1200 Kinder mit Down Syndrom geboren, es gibt hier rund 50.000 Menschen mit Trisomie 21. Der Begriff Down Syndrom ist durch den Mediziner John Langdon Down (1828-1896) geprägt worden, der sich als erster Arzt mit der erblichen Besonderheit beschäftigte und das Syndrom als ein solches identifizierte.

Das Down Syndrom wird durch eine spezielle Genommutation hervorgerufen. Es ist eine genetisch bedingte, nicht veränderbare Veranlagung und keine Krankheit. Es ist bereits bei der Geburt eines Menschen vorhanden und kann nicht erst im Laufe des Lebens auftreten. Menschen, bei denen diese Genommutation vorliegt, haben in jeder ihrer Zellen ein Chromosom mehr – nämlich 47 statt 46. Das Chromosom 21 ist dreifach vorhanden statt wie üblicherweise zweifach. Daher auch die Bezeichnung Trisomie 21.

Abhängig davon, ob nur ein Teil oder das gesamte Chromosom zusätzlich vorhanden ist und ob die verantwortlichen Gene in jeder Zelle zu oft vorkommen, werden drei Formen des Down Syndroms voneinander unterschieden:

Die Freie Trisomie 21, die in 95 % der Fälle auftritt, die Translokations-Trisomie 21, die mit einer Häufigkeit von 4 % auftritt und die Mosaik-Trisomie 21, die bei gerade mal 1 % der Betroffenen und damit sehr selten auftritt.

Die Gene auf den Chromosomen bestimmen das Wachstum und die Funktionen des menschlichen Körpers. Das zusätzliche 21. Chromosom modifiziert das genetische Gleichgewicht in seinem regulären Prozess bei der Entwicklung des Embryos im Mutterleib. Als Folge entwickeln sich Körper und Geist anders als bei Menschen mit normaler Chromosomenzahl.

So ist das zusätzliche Chromosom für eine ganze Reihe an körperlichen Besonderheiten und eine verlangsamte motorische, geistige und sprachliche Entwicklung verantwortlich, die Menschen mit Down Syndrom von anderen unterscheidet. Viele dieser Kennzeichen können einzeln auch bei Menschen ohne Down-Syndrom auftreten, eine Kombination mehrerer dieser Kennzeichen ist jedoch typisch für Trisomie 21.

Zu diesen Merkmalen zählen Größe, Gewicht, Auffälligkeiten im Bereich der Kopfform, der Augen und der Ohren. Organische Schäden wie Herzfehler oder Magen- und Darmstörungen treten bei Menschen mit Down Syndrom häufiger auf. Die typischen körperlichen Merkmale des Down-Syndroms können dabei unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Autorenprofil

Ein Gastbeitrag von Stefan Hülsmann.

Stefan Hülsmann ist Apotheker und Inhaber von Juvalis. Als Apotheker verfügt er über jahrelange medizinische Erfahrung und beschäftigt sich privat sehr stark mit dem Thema Down Syndrom. In seinem Apotheken Ratgeber werden regelmäßig Beiträge zum Thema Gesundheit veröffentlicht.

 

Mit Mobilitätseinschränkung aktiv bleiben

Mit Mobilitätseinschränkung aktiv bleiben

Je älter man wird, desto schwerer kann die Bewältigung des Alltags werden. Einkaufen, Duschen und Treppensteigen werden zu schier unmöglichen Unterfangen, die alleine nicht bewältigt werden können. Doch zum Glück gibt es kleine Helfer, die Senioren und mobilitätseingeschränkten Personen helfen, selbstständig aktiv zu bleiben. In diesem Artikel stellen wir Ihnen einige dieser Hilfsmittel vor.

Hilfsmittel für die Mobilität
In Deutschland werden momentan rund 750.000 Seniorenmobile genutzt und diese Zahl steigt mit jedem Jahr an. Senioren über siebzig sind oft nicht in der Lage, Autofahren alleine zu bewältigen. Hier kann Ihnen ein Seniorenmobil helfen, da es mobilitätseingeschränkte Personen sicher von einem zum anderen Ort befördert. Meistens fangen die Probleme bei Behinderungen schon im eigenen Zuhause an. Dies betrifft vor allem Häuser und Wohnungen mit steilen Treppen, denn dort entsteht ein hohes Sturzpotential. Auch hier gibt es glücklicherweise eine Lösung: der Kauf eines Treppenlifts.

Der Treppenlift im Haus
Beim Anbringen eines Treppenlifts wird ein Schienensystem an der Innen- oder Außenseite der Treppe montiert. Hieran wird anschließend ein motorisierter Stuhl angebracht, um Personen sicher die Treppe hinauf und hinunter zu bringen. Dies ist für die meisten mobilitätseingeschränkte Personen eine gute Lösung, da diese hierdurch länger im eigenen Haus wohnen bleiben können.
Treppenlifte können an jede Form von Treppe angebracht werden, egal ob gerade oder kurvig. Darüber hinaus können Sie einen Treppenlift mieten, oder neu beziehungsweise gebraucht kaufen.

Aktiv mit Behinderung
Selbst mit einer großen Mobilitätseinschränkung ist es heute kein Problem mehr, selbstständig und aktiv zu bleiben. Viele Hilfsmittel erleichtern Senioren und behinderten Menschen den Alltag. Helfer wie Seniorenmobile und Treppenlifte optimieren den Alltag und können schnell und einfach erworben werden.

Unser kleiner Ratgeber rund um Treppenlifte – Diese 3 Fakten sollten Sie kennen

Ein Treppenlift kann das Leben in den eigenen vier Wänden um ein Vielfaches erleichtern. So können ältere und auch jüngere Menschen mit einer eingeschränkten Mobilität auf die Vorzüge eines Treppenlifts setzen und noch viele Jahre im heimischen Domizil ihrer Wohnung oder ihres Hauses wohnen bleiben. Für Menschen mit gesundheitlichen Defiziten kann ein Treppenlift die perfekte Lösung sein, um den Hindernissen einer Treppe gerecht zu werden. Wer selbstbestimmt und sich unabhängig von fremder Hilfe in seinem eigenen Zuhause bewegen möchte, sollte daher über die Möglichkeiten zur Anschaffung eines Treppenlifts nachdenken. So haben wir für Sie die drei wichtigsten Fakten zum Thema Treppenlift zusammengestellt:

Die Funktionen eines Treppenlifts

Mit einem Treppenlift lassen sich die alltäglichen Aufgaben des Lebens wie gewohnt bewältigen. Die Anbringung eines Treppenlifts sollte dabei allerdings einem Fachmann vorbehalten sein, um den Komfort und die Sicherheit in vollen Zügen genießen zu können. Dabei wird der Sitzlift an einer Schiene installiert, die sich an den Lauf der Treppen richtet. Damit ist es möglich sowohl Steiltreppen, als auch Rundtreppen mit einem Treppenlift auszustatten.
Besonders hervorzuheben sind die Treppenlifte von GARAVENTA Lift, die durch ein Höchstmaß an Sicherheit und Ausstattung glänzen können. Mithilfe eines Start- und Stopp-Knopfs lässt sich der Sitzlift sehr sanft anfahren und bremsen. Dabei kann der Sitzlift bei einem Nichtgebrauch hochgeklappt werden. Auch die Armlehnen und das Fußbrett dienen der Sicherheit und dem Komfort bei der Nutzung eines Treppenlifts. Zudem kann zwischen einem automatisierten und manuellen Sitz gewählt werden, der das ein- und aussteigen mühelos bewältigen lässt.
Die hochtechnisierte Hilfsapparatur lässt sich bei modernen Treppenlifts durch eine kabellose Fernbedienung steuern und funktioniert erst dann, wenn der Sicherheitsgurt eingerastet ist. Alle Hindernisse, die sich auf einer Treppe befinden können, werden durch Sicherheitssensoren am Fußbrett und an der Laufschiene erkannt und dienen somit einem zuverlässigen und sicheren Gebrauch. Selbst für den Fall eines Stromausfalls ist gesorgt, denn ein Treppenlift funktioniert auch ohne Stromzufuhr über einen integrierten Akku-Antrieb.

Alle Vorteile im Überblick – die perfekte Hilfe für den Alltag

  • schafft ein barrierefreies Wohnen bis ins hohe Alter.
  • sehr flexibel einsetzbar und bei allen Treppenarten zu verwenden
    Selbst bei Kurven- und Steiltreppen ist die Installation möglich
  • Sowohl für den Innen- und Außenbereich zu verwenden
  • sehr einfache und komfortable Bedienelemente
  • Vorsorge für ein Höchstmaß an Sicherheitsaspekten durch Sensoren, Gurt und Fernbedienung
  • Freie Wahl bei Design, Materialien und Farben

Flexibilität eines Treppenlifts genießen – Komfort und Sicherheit stehen an erster Stelle

Ausgestattet mit modernster Technologie wird es mit einem Treppenlift möglich sich unabhängig und selbstständig in den eigenen vier Wänden zu bewegen. Die Bedienung ist dabei sehr benutzerfreundlich und einfach zu handhaben. Für fast alle gängigen Modelle von Treppen lässt sich heutzutage ein Treppenlift installieren und verhilft Menschen mit einer eingeschränkten Mobilität zu mehr Bewegungsspielraum im heimischen Domizil. Auch der Sitz selbst verfügt über eine Menge Annehmlichkeiten und Komfort während des täglichen Gebrauchs. Durch ein Fußbrett, Armlehnen und einen Sicherheitsgurt lässt sich der Transport zwischen zwei Etagen mühelos gestalten. Auch bei der Geschwindigkeit und dem Bremsen wurde auf viel Komfort und Sicherheit geachtet. Denn der Treppenlift fährt sehr behutsam und ohne Ruckbewegungen an der installierten Schiene entlang.

 

Einfach nach Paris – Inklusiver Reiseführer

einfach-nach-paris-titelEinfach nach Paris – Inklusiver Reiseführer

Neuer Stadtführer in einfacher Sprache für die französische Hauptstadt.

Einfach und inklusiv Paris entdecken? Wie das geht zeigt ein neuer, 88 Seiten starker Stadtführer aus dem Hause „Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen“ (EKvW).  Gemeinsam mit den fünf Entdeckern Katharina, Markus, Petra, Rebecca und Eric wurden die bekanntesten Stadtteile und Sehenswürdigkeiten der Metropole erkundet. Außergewöhnlich dabei: Rebecca ist blind und Markus ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Der dabei entstandene praxisnahe Erfahrungsbericht bietet viele Tipps und Hinweise für eine behindertengerechte Bildungsreise, durchgängig in einfachen Worten verfasst. „Einfach nach Paris – Inklusiver Reiseführer“ weiterlesen

Mobilitycube

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Lebensqualität ist Bewusstseinsabhängig!

Dieser Titel sagt genau aus, weshalb ich hier eine persönliche Empfehlung für eine geniale Erfindung verfasse:

Für das „Mobilitycube“ des Erfinders Werner Schrägle.

 Gelähmt zu sein bedeutet nicht unbedingt das Ende eines erfüllten und vor allem erfüllenden Lebens! Ich persönlich bezweifle sogar die Unheilbarkeit selbst komplett Gelähmter. In einer Realität wie der unsrigen, in welchem die Materie dem Geist

untergeordnet ist, ist immer alles möglich. Aber eins ist sicher: Selbst behinderte Menschen haben ein Recht auf technischen und auch bewusstseinstechnologischen Fortschritt! Und hier ist so ein Fortschritt.

Mobilitycube ist ein Stuhl der rollt, kein Rollstuhl! „Mobilitycube“ weiterlesen