Veranstaltungshinweis-Rollstuhl Sightseeing Tour in Heidelberg

Veranstaltungshinweis: Rollstuhl Sightseeing Tour in Heidelberg

Am 15. Mai veranstaltet das Aktiv-Reha-Center in Heidelberg eine Rollstuhl Sightseeing Tour.
Für diese geführte Städtetour könnt ihr den Greifreifenantrieb Twion mittels Quick-on- Halterung direkt an den eigenen Rollstuhl anbauen lassen. Alternativ stehen auch einige Twion Demo- Rollstühle zur Verfügung.
Für die Fußgänger die dabei sind werden auch Elektro-Tretroller und Segways verliehen.

Weitere Informationen und auch die Anmeldung findet Ihr hier.

Wünsche allen Teilnehmern viel Spaß auf dieser Tour.

6 Punkte die Sie bei der Auswahl Ihres Treppenlift beachten sollten

Wenn Sie in einem Haus mit mehr als einer Etage leben und in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind,kann ein Treppenlift Ihnen helfen Lebensqualität zurückzugewinnen.Es gibt viele verschiedene Anbieter von Treppenliften – worauf müssen Sie achten um den für Sie passenden Treppenlift zu finden?

1. Den richtigen Vergleichsanbieter auswählen.Im ersten Schritt sollten Sie einen Anbieter finden der Ihnen einen kostenlosen, und verbindlichen
und anbieterunabhängigen Vergleich der verschiedenen Treppenlift Modelle bietet.

2. Informieren Sie sich über ZuschüsseDie Pflegeversicherung bezuschusst Ihren Treppenlift mit bis zu 4000 €. Informieren Sie sich über weitere Möglichkeiten der Bezuschussung.

3. Haben Sie ein gerade oder kurvige Treppe?Die Installation eines Treppenliftes auf einer geraden Treppe ist einfacher und günstiger.

4. Mieten oder Kaufen?

Viele Hersteller bieten sowohl Miet- als auch Kaufoptionen.
Es kann schwierig sein den benötigten Zeitraum und die entstehenden Kosten exakt abzuschätzen.

5. Neu oder gebraucht kaufen

Für viele Menschen sind gebrauchte Treppenlifte eine Option. Ein gebrauchter Treppenlift kommt vor allem bei geraden Treppen in Frage, da eine Anpassung hier nur selten notwendig ist.

6. Probefahrt

Machen Sie eine Profbefahrt und lassen Sie sich vor Ort alle Details vorführen und erklären.

Seminar Inkontinez

Am 13.03.2015 findet wieder ein Seminar für Inkontinenz statt in Heidelberg.

Inkontinenz gehört für die meisten Querschnittgelähmten, Spina Bifida und MS Erkrankten zum Alltag. Trotzdem ist es immer noch für viele ein Tabuthema und es wird dementsprechend schlecht über Versorgung und Möglichkeiten informiert. Inkontinenz kann man haben, muss aber nicht darunter leiden! An diesem Tag stehen alle Themen, Tipps und Tricks rund um Harn- und Stuhlinkontinenz praxisnah im Mittelpunkt.

Themen:

  • Basiswissen wie Formender Inkontinenz, Ursachen und Symptomen
  • Alltagseinblick und Austausch von Erfahrungen: Betroffene für Betroffene
  • Psychologischer Umgang mit Inkontinenz
  • Sexualität trotz Inkontinenz
  • Neuste Entwicklungen und nützliche Alltagshelfer
  • Tipps und Tricks beim Umgang mit Hilfsmittel Themenseminar Inkontinenz

Wann:

13.03.15 von 10 -17 Uhr

19.06.15 von 10 – 17 Uhr

Wo:

Aktiv-Reha-Center

Heidelberg

Am Taubenfeld 39

69123 Heidelberg

 

Plätze können hier Reserviert werden.

 

Symbol für Barrierefreiheit

Das neue Symbol für Barrierfreit wurde vom Accessible Icon Project unter Leitung von Sara Hendren entwickelt um das herkömmliche Rollstuhlsymbol als Symbol für „Behindert“ zu ersetzen.

Symbol-fuer-Barrierefreiheit

Der Hintergrund ist das das alte Symbol zwar wahrgenommen wird aber mit dem Wort „Behinderung“ verknüpft wird.  Dagegen soll das neue Symbol die selbstbestimmente Fortbewegung verdeutlichen und der Begriff „Behinderung“ durch „Barriefrei“ ersetzt werden.

Das Augenmerk soll mehr auf die Person beschränkt werden als auf den Rollstuhl, damit die Wahrnehmung der Öffentlichkeit verändert wird.

Das Piktogramm/Erklärung

Piktogramm Barrierefrei mit Erklärungen
  1. Kopfposition: Der Kopf ist nach Vorn geneigt um die Bewegung der Person anzudeuten. Die Person wird als aktiver „Fahrer“ dargestellt.
  2. Armwinkel: Die Arme zeigen nach hinten um die Dynamik und Mobilität des Fahrers zu verdeutlichen unabhängig davon, ob ein Rollstuhlfahrer wirklich seine Arme verwendet. Der Körper wird in Bewegung dargestellt um die selbständige Aktivität bei der Bewegung durch seine Umwelt zu verdeutlichen.
  3. Durchbrüche in den Rädern: Die Durchbrüche in den Rädern symbolisieren die Bewegung der Räder. Zusätzlich helfen sie ganz praktisch dabei, Schablonen für Sprühmarkierungen zu erstellen.
  4. Darstellung der Gliedmaße: Die Darstellung des Menschen hält sich an die Standards der ISO 7010. Dadurch wird ein hoher Wiedererkennungsgrad garantiert.
  5. Beinposition: Der Abstand der Beine zum Rad wurde vergrößert um die Lesbarkeit zu verbessern und das Aufbringen von Sprühmarkierungen zu vereinfachen.

Das Handicap Symbol bekommt ein Update im Staate New York.

Gouverneur Andrew Cuomo unterzeichnet Gesetz, so dass New York die erste Staat in der Nation ist, die dieses universelle Symbol mit der modifizierten Version durch das andere zu ersetzen.

New York geht wieder den Weg, indem sie der erste Staat in der Nation sind, die das  veralteten“ Handicap „-Zeichen mit einer aktiveren, engagierten Symbol aktualisieren.

Freier Download oder Kauf hier!

Vorsicht Glatteis! Wie komme ich mit der Prothese durch den Winter?

Vorsicht Glatteis! Mit der Prothese durch den Winter

Die modernen Beinprothesen sind High-Tech-Produkte, die ihren Trägern nach einer Amputation ein ziemlich normales Leben ermöglichen sollen. Bei Eis und Schnee sind Vorsichtsmaßnahmen notwendig, um nicht auszurutschen oder gar zu fallen.

3191006497_bb0ec3c9ce
(Quelle: FlickrCC, Autor: just.Luc)

 

Eine so schöne weiße Landschaft ist ja was tolles sie lädt ein in die klare und kühle Luft zu gehen und gleichzeitig wohlige Wärme und Gemütlichkeit zu Hause zu verbringen. Eigentlich ist der Winter ja etwas Schönes. Menschen mit einer Prothese können dem allerdings meist nur wenig abgewinnen und schnell verliert man mal den Halt.

Denn Schnee und Eis auf Straßen und Gehwegen schränken die Bewegungsfreiheit von Menschen mit einer Beinprothese zusätzlich ein und Stürze können fatale Folgen haben.

Man sollte daher auf gutes Schuhwerk achten

Viele Prothesenträger wagen sich wegen der oftmals spiegelglatten Unterlage kaum mehr aus dem Haus. Das muss aber nicht sein, es gibt Hilfsmittel (Krallen,Spikes), die Trägern von Prothesen  im Winter eine gewisse Sicherheit geben können. Auch sehr gut für ältere Menschen geeignet die sich bei diesem Wetter unsicher fühlen.

Man sollte daher auf gutes Schuhwerk mit einer robusten Profilsohle achten. Gerade im Outdoor-Bereich ist die Entwicklung in den letzten Jahren rasant fortgeschritten und entsprechende Schuhe können auch für Prothesenträger eine Lösung sein.

Krallen, Spikes oder Ketten montieren

Es gibt aber  Produkte, die unter dem Begriff „Gleitschutz“ zu finden sind. Dazu gehören Krallen, Spikes oder Ketten, die an der Sohle des Schuhwerks oder am ende eines Gehstocks (sogenannte Eiskrallen) befestigt werden. Erhältlich sind unterschiedliche Ausführungen und Befestigungarten in verschiedenen Preisklassen.  Man sollte sich auf jeden Fall, in den Orthopädiegeschäften, im Sport- oder im Schuh-Fachhandel beraten lassen und den Gleitschutz vor Ort auszuprobieren.

(Quelle: FlickrCC, Autor: aivo2010)

Geh- oder Skistöcke bringen zusätzliche Sicherheit

Zusätzlichen Halt beim Gehen auf Eis und Schnee gewinnt man mit Gehstöcken. In Spezialgeschäften sind für die Gehstöcke Eiskrallen erhältlich, die am unteren Ende befestigt werden, und sich beim Laufen in die glatte Oberfläche eingraben.

Auch Skistöcke können helfen, das Gleichgewicht zu wahren.
Nichts ist 100% sicher, aber es vermindert das Risiko zu fallen.

Auf jeden Fall sollten sich Prothesenträger bei winterlichen Verhältnissen vorsichtig und konzentriert fortbewegen. Wenn möglich sollte man von Schnee und Eis befreite, oder zumindest gestreute Wege gehen.

 

Recht auf gleiches Einkommen und Vermögen auch für Menschen mit Behinderungen

Recht auf gleiches Einkommen und Vermögen auch für Menschen mit Behinderungen

Heute möchte ich Ihnen eine Petition ans Herz legen die innerhalb von drei Tagen schon 1200 Unterschriften gesammelt hat. Dies zeigt die Bedeutung des Inhalts eindrucksvoll.

Die Petition fordert die Beseitigung von Diskriminierung und Benachteiligung auf Basis der Anrechnung von Einkommen und Vermögen bei behinderten Menschen die Assistenz benötigen.

 Bitte um Unterschriften für diese Petition von Constantin Grosch damit auch Menschen mit Behinderung das gleiche Recht haben um Einkommen und Vermögen aufzubauen.

Eine schöne Geschichte

Habe gerade bei Reisen und Behinderung rumgeschnüffelt und dabei folgende Geschichte gefunden geschrieben von Emily Perl Kingsley.

Aber lest selbst…..

Ich werde oft gefragt, wie es ist ein behindertes Kind großzuziehen.

Es ist wie folgt: Wenn man ein Baby erwartet, ist das, wie wenn man eine wundervolle Reise nach Italien plant. Man deckt sich mit Reiseprospekten und Büchern über Italien ein und plant die wunderbare Reise. Man freut sich aufs Kolosseum, Michelangelos David, eine Gondelfahrt in Venedig, und man lernt vielleicht noch ein paar nützliche Brocken Italienisch. „Eine schöne Geschichte“ weiterlesen

Inklusion

Was ist Inklusion?

Was macht den Reichtum einer Gesellschaft aus? Wirtschaftliche Macht? Politische Sicherheit? Oder kulturelle Vielfalt? Es ist von jedem etwas.

Eine Gesellschaft besteht aus Menschen. Und sie sind es, die das Wohl einer Gesellschaft prägen – und zwar in allen wichtigen Lebensbereichen.

Um nichts anderes geht es bei Inklusion. Jeder Mensch erhält die Möglichkeit, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – und zwar von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter. „Inklusion“ weiterlesen

Riester Rente für Menschen mit Behinderung

Zu dem unmittelbar begünstigten Personenkreis der Riester Rente zählen all diejenigen, die ein sozialversicherungspflichtiges Einkommen aufzuweisen haben. Aber auch Eheleute, die selbst nicht förderberechtigt sind können über ihren Ehepartner eine Riester Rente abschließen. Zu beiden genannten Personenkreisen zählen selbstverständlich auch Menschen mit einer Behinderung. Daher haben auch sie die Möglichkeit privat vorzusorgen. Bei einem erhöhten Hilfebedarf des Sparers nach Beginn zu Beginn der Rente ist von einer privaten Altersvorsorge abzuraten. „Riester Rente für Menschen mit Behinderung“ weiterlesen

Behinderung – Versuch einer Definition

(Quelle: FlickrCC, Autor: twicepix) Dieses Rollstuhlsymbol wird meistens für den Begriff Behinderung verwendet.

Kaum ein Wort kann die Gemüter so erhitzen wie „Behinderung“ oder „behindert“. Was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff? Der Versuch einer Definitionssammlung.

Sind wir nicht alle mehr oder weniger behindert?

Die Antwort lautet: Ja, sind wir! Nein, sind wir nicht! Also was jetzt?

Was ist das überhaupt: Behinderung? Wem wird sie zugeschrieben?

Behinderung – Was ist das?

Schenken wir Wikipedia Glauben, dann verhält es sich mit der Definition von Behinderung so: „Behinderung bezeichnet eine dauerhafte und gravierende Beeinträchtigung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Teilhabe beziehungsweise Teilnahme einer Person, verursacht durch das Zusammenspiel ungünstiger Umweltfaktoren (Barrieren) und solcher Eigenschaften der behinderten Person, die die Überwindung der Barrieren erschweren oder unmöglich machen. Behindernd wirken in der Umwelt des behinderten Menschen sowohl Alltagsgegenstände und Einrichtungen (physikalische Faktoren) als auch die Einstellung anderer Menschen (soziale Faktoren).“ „Behinderung – Versuch einer Definition“ weiterlesen