Beschwerdefrei leben

Beschwerdefrei leben: Schmerzlindernde Therapie-Maßnahmen von Bomedus

Mit ihrer Behinderung zu leben, fällt vielen Behinderten gar nicht einmal so schwer wie die meisten denken. Viele stehen nämlich mit vollem Bewusstsein und ganzem Herzen zu ihrer Einschränkung und arrangieren sich früher oder später mit den Konsequenzen, die sich aus den Limitationen ergeben. Die größte Belastung stellt für die allermeisten dahingegen der nicht endende körperliche Schmerz dar. Oftmals helfen ihnen nur Schmerzmittel und starke Medikamente darüber hinweg. Um diese Schmerzen zu lindern oder sogar ganz loszuwerden und um die Schmerzsymptome proaktiv zu behandeln, stellen Anbieter wie beispielsweise Bomedus moderne Therapieanwendungen zur Verfügung. Welche Leistungen Bomedus anbieten kann und für welche Art von Schmerzen die Methoden geeignet sind, präsentieren wir in diesem Artikel ausführlich.

Elektrotherapien wirken gezielt den Schmerzen entgegen

Das Motto von Bomedus lautet „Hilfe bei Schmerzen“ und steht stellvertretend für die Leistungen, welche das junge Bonner Unternehmen anbietet. Unter der Geschäftsleitung von Herrn Dr. Johannes Weigl und Herrn Dr. Tobias Weigl hilft das Unternehmen dabei, Schmerzempfinden zu lindern. Dabei steht vor allem im Fokus, dass die Therapie-Methoden einfach und bequem eigenständig zu Hause angewandt werden können. Als Anbieter von vielfältigen Therapiegeräten, die alle eine selbstentwickelte Elektrotherapie zur Basis haben, sowie von sogenannten „Schmerz Stopp“-Kuren helfen die 2012 auf den Medizin-Markt getretenen Mediziner, die eng mit der Universität Bonn verbandelt sind, gemeinsam mit ihrem Team bei der Behebung von schmerzvollen Beschwerden aller Art.

Kopf, Nacken, Rücken, Knie, Ellenbogen – jeglicher Schmerz wird gelindert

Hierbei sind die Lösungen für völlig unterschiedliche Körperzonen bestens geeignet. Ob Kopf oder Nacken, oberer oder unterer Rücken, Knie oder Ellenbogen – wer Schmerzen verspürt, erhält bei Bomedus eine optimale Lösung für alle typischen Bereiche des Körpers, um seine Schmerzen loszuwerden. Rücken- sowie Nackenverspannungen mit entsprechenden Schmerzen sind vor allem für Büroangestellte von Relevanz, die sich tagsüber wenig bewegen und oftmals verkrampft am Arbeitsplatz sitzen. Knie- und Ellenbogenbeschwerden treten besonders oft bei Sportlern auf, die sich nicht ausreichend dehnen und somit beispielsweise beim Tennisspiel ruckartige Bewegungen durchführen, auf die der Körper nicht eingestellt ist und die diesen daher schädigen. Ganz ohne den Einsatz von Medikamenten und rein auf Basis einer wissenschaftlich erprobten und zertifizierten Methode aus dem High-Tech-Bereich können Schmerzpatienten ihre Sorgen dank der Unterstützung von Bomedus loswerden. Dabei können die technischen Instrumente sogar bequem zu Hause genutzt werden, sodass keine Anfahrt zu einem Reha-Zentrum oder einer Klinik notwendig ist. Bequemer war es für die Patienten noch nie. Rückendeckung erhalten die jungen Medizin-Unternehmer von namhaften Chirurgen aus ganz Europa, die die innovativen Methoden befürworten.

Lang anhaltende Schmerzen aus den Nervenbahnen herauskitzeln

Eine besondere Anwendung von Bomedus ist die Stimulierung des Schmerzgedächtnisses. Oft ist die Quelle des Schmerzes bereits beseitigt, doch die Nervenbahnen, die bekanntlich durch den gesamten Körper bis ins Gehirn verlaufen, sind weiterhin auf Schmerzen eingestellt, sodass der Schmerz weiterhin im Körper zu spüren ist. Die hieraus resultierenden Schmerzen zu beseitigen, ist Kernelement der angewandten Therapie. Außerdem liegt ein Fokus auf der Behandlung von Schmerzen, die nach Operationen oder Amputationen den Körper belasten. Das Team, das aus Medizinern, Biologen, Neurobiologen, Physikern, Medizintechnikern, Betriebswirtschaftlern und vielen mehr besteht, hat zudem eine Therapie entwickelt, die den sogenannten Phantomschmerz aus dem Körper beseitigt. Hierbei handelt es sich um Schmerzen an Körperteilen, die bereits amputiert worden sind.

Bomedus verspricht eine Schmerzreduktion von bis zu 70% in gerade einmal sechs Wochen. Angesichts chronischer Schmerzen ist dies eine verschwindend geringe Zeit. Mehr als 1.000 Anwender haben bereits die Therapie-Methodik von Bomedus genutzt und sind damit vollstens zufrieden. Ohne Schmerzen kann man folglich selbst mit Mobilitätseinschränkungen noch aktiv bleiben. Ist man die Schmerzen erst einmal los, lässt sich der Alltag wieder unbeschwert und genussvoll angehen.

 

Welt Down-Syndrom Tag 2018

Zum mittlerweile 12. Mal wird am 21. März der Welt-Down-Syndrom-Tag gefeiert. 2006 durch die Organisationen Down Syndrome International (DSI) und European Down Syndrome Association (EDSA) ins Leben gerufen, steht der Welt Down Syndrom Tag 2018 in diesem Jahr unter dem Leitspruch: “What I bring to my community” bzw. in der deutschen Interpretation “Wir haben viel zu geben!”.

 Er soll verdeutlichen, wie Menschen mit Down Syndrom unsere Gesellschaft bereichern und gleichzeitig ein Zeichen für ein vielfältiges und tolerantes Miteinander setzen.

Das Datum für diesen besonderen Tag ist keinesfalls willkürlich gewählt: Das Down Syndrom wird auch als Trisomie 21 bezeichnet – so erschien der 21.3. den Initiatoren ideal, da das monatliche Datum das charakteristische Merkmal des Down-Syndroms, das dreimalige Vorkommen des 21. Chromosoms, symbolisiert.

Veranstaltungen und Aktionen am Welt Down Syndrom Tag

Offizielles Ziel dieses Tages ist das permanente und weltweite Bestreben, die Rechte und die Würde der Menschen mit Down-Syndrom überall auf dieser Welt zu sichern und zu schützen.

Viele Elterngruppen und Initiativen auf der ganzen Welt nutzen den Welt Down Syndrom Tag – oder im Englischen World Down Syndrome Day – dafür, um in ihrer Region mit kreativen Aktionen und Veranstaltungen auf die Genommutation aufmerksam zu machen und das Bewusstsein der Gesellschaft für dieses besondere Syndrom zu schärfen.

Die Ziele der verschiedenen Veranstaltungen und Initiativen sind vielfältig. Sie haben jedoch eines gemein: Sie sollen zeigen, welche Fähigkeiten Menschen mit Trisomie 21 haben und über die Notwendigkeit und Herausforderungen der Inklusion aufklären. Die Förderung von Forschung und Entwicklung in Medizin, Schulbildung und beruflicher Inklusion sind dabei ein wichtiger Schwerpunkt der Veranstalter.

Seit 2010 werden am 21. März im Rahmen des Welt Down Syndrom Tags auch die sogenannten „World Down Syndrome Awards“ verliehen. Ein Preis, der für herausragendes ehrenamtliches, berufliches oder wissenschaftliches Engagement verliehen wird.

Unter den bisherigen Preisträgern sind auch Menschen mit Down-Syndrom. Zu ihnen zählt unter anderem Pablo Pineda, ein spanischer Lehrer und Schauspieler, der als erster Europäer mit Down-Syndrom einen Universitätsabschluss erlangte.

Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich kreative Plakataktionen, die mittlerweile in vielen Teilen der Erde veranstaltet werden. Das Motto der Posterkampagne richtet sich nach dem jeweilige Jahresmotto – in 2018 also “Wir haben viel zu geben!”.

 Die ursprüngliche Idee stammt aus den Niederlanden und verbreitete sich von dort aus zunächst in Europa. Bei dieser Aktion stellen Initiativen Layouts für Plakate zur Verfügung, in dem der Text und das Logo festgelegt sind. Menschen mit Down Syndrom werden dazu aufgerufen, ein Foto von sich in dieses Layout einzufügen.

Das fertige Poster kann dann ausgedruckt und in der eigenen Umgebung aufgehängt werden. Die verschiedenen Motive sollen die Gesellschaft auf das Down Syndrom aufmerksam machen und das Bewusstsein für Menschen mit Trisomie 21 stärken.

Unter dem Motto “Laufen, lachen, Gutes tun” findet jedes Jahr in Fürth im Rahmen des Welt Down Syndrom Tages ein Marathon statt. Seit 2011 nehmen an diesem Sportevent bis zu 1.000 Sportlerinnen und Sportler teil. Die Charity-Veranstaltung, die der Laufclub 21 mit seinen Helfern ehrenamtlich organisiert, soll Berührungsängste zwischen Menschen mit und ohne Behinderung abbauen.

Was ist das Down Syndrom?

Jeder 600. Mensch hat das Down-Syndrom. In Deutschland werden jährlich ca. 1200 Kinder mit Down Syndrom geboren, es gibt hier rund 50.000 Menschen mit Trisomie 21. Der Begriff Down Syndrom ist durch den Mediziner John Langdon Down (1828-1896) geprägt worden, der sich als erster Arzt mit der erblichen Besonderheit beschäftigte und das Syndrom als ein solches identifizierte.

Das Down Syndrom wird durch eine spezielle Genommutation hervorgerufen. Es ist eine genetisch bedingte, nicht veränderbare Veranlagung und keine Krankheit. Es ist bereits bei der Geburt eines Menschen vorhanden und kann nicht erst im Laufe des Lebens auftreten. Menschen, bei denen diese Genommutation vorliegt, haben in jeder ihrer Zellen ein Chromosom mehr – nämlich 47 statt 46. Das Chromosom 21 ist dreifach vorhanden statt wie üblicherweise zweifach. Daher auch die Bezeichnung Trisomie 21.

Abhängig davon, ob nur ein Teil oder das gesamte Chromosom zusätzlich vorhanden ist und ob die verantwortlichen Gene in jeder Zelle zu oft vorkommen, werden drei Formen des Down Syndroms voneinander unterschieden:

Die Freie Trisomie 21, die in 95 % der Fälle auftritt, die Translokations-Trisomie 21, die mit einer Häufigkeit von 4 % auftritt und die Mosaik-Trisomie 21, die bei gerade mal 1 % der Betroffenen und damit sehr selten auftritt.

Die Gene auf den Chromosomen bestimmen das Wachstum und die Funktionen des menschlichen Körpers. Das zusätzliche 21. Chromosom modifiziert das genetische Gleichgewicht in seinem regulären Prozess bei der Entwicklung des Embryos im Mutterleib. Als Folge entwickeln sich Körper und Geist anders als bei Menschen mit normaler Chromosomenzahl.

So ist das zusätzliche Chromosom für eine ganze Reihe an körperlichen Besonderheiten und eine verlangsamte motorische, geistige und sprachliche Entwicklung verantwortlich, die Menschen mit Down Syndrom von anderen unterscheidet. Viele dieser Kennzeichen können einzeln auch bei Menschen ohne Down-Syndrom auftreten, eine Kombination mehrerer dieser Kennzeichen ist jedoch typisch für Trisomie 21.

Zu diesen Merkmalen zählen Größe, Gewicht, Auffälligkeiten im Bereich der Kopfform, der Augen und der Ohren. Organische Schäden wie Herzfehler oder Magen- und Darmstörungen treten bei Menschen mit Down Syndrom häufiger auf. Die typischen körperlichen Merkmale des Down-Syndroms können dabei unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Autorenprofil

Ein Gastbeitrag von Stefan Hülsmann.

Stefan Hülsmann ist Apotheker und Inhaber von Juvalis. Als Apotheker verfügt er über jahrelange medizinische Erfahrung und beschäftigt sich privat sehr stark mit dem Thema Down Syndrom. In seinem Apotheken Ratgeber werden regelmäßig Beiträge zum Thema Gesundheit veröffentlicht.

 

Veranstaltungshinweis-Rollstuhl Sightseeing Tour in Heidelberg

Veranstaltungshinweis: Rollstuhl Sightseeing Tour in Heidelberg

Am 15. Mai veranstaltet das Aktiv-Reha-Center in Heidelberg eine Rollstuhl Sightseeing Tour.
Für diese geführte Städtetour könnt ihr den Greifreifenantrieb Twion mittels Quick-on- Halterung direkt an den eigenen Rollstuhl anbauen lassen. Alternativ stehen auch einige Twion Demo- Rollstühle zur Verfügung.
Für die Fußgänger die dabei sind werden auch Elektro-Tretroller und Segways verliehen.

Weitere Informationen und auch die Anmeldung findet Ihr hier.

Wünsche allen Teilnehmern viel Spaß auf dieser Tour.

6 Punkte die Sie bei der Auswahl Ihres Treppenlift beachten sollten

Wenn Sie in einem Haus mit mehr als einer Etage leben und in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind,kann ein Treppenlift Ihnen helfen Lebensqualität zurückzugewinnen.Es gibt viele verschiedene Anbieter von Treppenliften – worauf müssen Sie achten um den für Sie passenden Treppenlift zu finden?

1. Den richtigen Vergleichsanbieter auswählen.Im ersten Schritt sollten Sie einen Anbieter finden der Ihnen einen kostenlosen, und verbindlichen
und anbieterunabhängigen Vergleich der verschiedenen Treppenlift Modelle bietet.

2. Informieren Sie sich über ZuschüsseDie Pflegeversicherung bezuschusst Ihren Treppenlift mit bis zu 4000 €. Informieren Sie sich über weitere Möglichkeiten der Bezuschussung.

3. Haben Sie ein gerade oder kurvige Treppe?Die Installation eines Treppenliftes auf einer geraden Treppe ist einfacher und günstiger.

4. Mieten oder Kaufen?

Viele Hersteller bieten sowohl Miet- als auch Kaufoptionen.
Es kann schwierig sein den benötigten Zeitraum und die entstehenden Kosten exakt abzuschätzen.

5. Neu oder gebraucht kaufen

Für viele Menschen sind gebrauchte Treppenlifte eine Option. Ein gebrauchter Treppenlift kommt vor allem bei geraden Treppen in Frage, da eine Anpassung hier nur selten notwendig ist.

6. Probefahrt

Machen Sie eine Profbefahrt und lassen Sie sich vor Ort alle Details vorführen und erklären.

Seminar Inkontinez

Am 13.03.2015 findet wieder ein Seminar für Inkontinenz statt in Heidelberg.

Inkontinenz gehört für die meisten Querschnittgelähmten, Spina Bifida und MS Erkrankten zum Alltag. Trotzdem ist es immer noch für viele ein Tabuthema und es wird dementsprechend schlecht über Versorgung und Möglichkeiten informiert. Inkontinenz kann man haben, muss aber nicht darunter leiden! An diesem Tag stehen alle Themen, Tipps und Tricks rund um Harn- und Stuhlinkontinenz praxisnah im Mittelpunkt.

Themen:

  • Basiswissen wie Formender Inkontinenz, Ursachen und Symptomen
  • Alltagseinblick und Austausch von Erfahrungen: Betroffene für Betroffene
  • Psychologischer Umgang mit Inkontinenz
  • Sexualität trotz Inkontinenz
  • Neuste Entwicklungen und nützliche Alltagshelfer
  • Tipps und Tricks beim Umgang mit Hilfsmittel Themenseminar Inkontinenz

Wann:

13.03.15 von 10 -17 Uhr

19.06.15 von 10 – 17 Uhr

Wo:

Aktiv-Reha-Center

Heidelberg

Am Taubenfeld 39

69123 Heidelberg

 

Plätze können hier Reserviert werden.

 

Symbol für Barrierefreiheit

Das neue Symbol für Barrierfreit wurde vom Accessible Icon Project unter Leitung von Sara Hendren entwickelt um das herkömmliche Rollstuhlsymbol als Symbol für „Behindert“ zu ersetzen.

Symbol-fuer-Barrierefreiheit

Der Hintergrund ist das das alte Symbol zwar wahrgenommen wird aber mit dem Wort „Behinderung“ verknüpft wird.  Dagegen soll das neue Symbol die selbstbestimmente Fortbewegung verdeutlichen und der Begriff „Behinderung“ durch „Barriefrei“ ersetzt werden.

Das Augenmerk soll mehr auf die Person beschränkt werden als auf den Rollstuhl, damit die Wahrnehmung der Öffentlichkeit verändert wird.

Das Piktogramm/Erklärung

Piktogramm Barrierefrei mit Erklärungen
  1. Kopfposition: Der Kopf ist nach Vorn geneigt um die Bewegung der Person anzudeuten. Die Person wird als aktiver „Fahrer“ dargestellt.
  2. Armwinkel: Die Arme zeigen nach hinten um die Dynamik und Mobilität des Fahrers zu verdeutlichen unabhängig davon, ob ein Rollstuhlfahrer wirklich seine Arme verwendet. Der Körper wird in Bewegung dargestellt um die selbständige Aktivität bei der Bewegung durch seine Umwelt zu verdeutlichen.
  3. Durchbrüche in den Rädern: Die Durchbrüche in den Rädern symbolisieren die Bewegung der Räder. Zusätzlich helfen sie ganz praktisch dabei, Schablonen für Sprühmarkierungen zu erstellen.
  4. Darstellung der Gliedmaße: Die Darstellung des Menschen hält sich an die Standards der ISO 7010. Dadurch wird ein hoher Wiedererkennungsgrad garantiert.
  5. Beinposition: Der Abstand der Beine zum Rad wurde vergrößert um die Lesbarkeit zu verbessern und das Aufbringen von Sprühmarkierungen zu vereinfachen.

Das Handicap Symbol bekommt ein Update im Staate New York.

Gouverneur Andrew Cuomo unterzeichnet Gesetz, so dass New York die erste Staat in der Nation ist, die dieses universelle Symbol mit der modifizierten Version durch das andere zu ersetzen.

New York geht wieder den Weg, indem sie der erste Staat in der Nation sind, die das  veralteten“ Handicap „-Zeichen mit einer aktiveren, engagierten Symbol aktualisieren.

Freier Download oder Kauf hier!

Vorsicht Glatteis! Wie komme ich mit der Prothese durch den Winter?

Vorsicht Glatteis! Mit der Prothese durch den Winter

Die modernen Beinprothesen sind High-Tech-Produkte, die ihren Trägern nach einer Amputation ein ziemlich normales Leben ermöglichen sollen. Bei Eis und Schnee sind Vorsichtsmaßnahmen notwendig, um nicht auszurutschen oder gar zu fallen.

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(Quelle: FlickrCC, Autor: just.Luc)

 

Eine so schöne weiße Landschaft ist ja was tolles sie lädt ein in die klare und kühle Luft zu gehen und gleichzeitig wohlige Wärme und Gemütlichkeit zu Hause zu verbringen. Eigentlich ist der Winter ja etwas Schönes. Menschen mit einer Prothese können dem allerdings meist nur wenig abgewinnen und schnell verliert man mal den Halt.

Denn Schnee und Eis auf Straßen und Gehwegen schränken die Bewegungsfreiheit von Menschen mit einer Beinprothese zusätzlich ein und Stürze können fatale Folgen haben.

Man sollte daher auf gutes Schuhwerk achten

Viele Prothesenträger wagen sich wegen der oftmals spiegelglatten Unterlage kaum mehr aus dem Haus. Das muss aber nicht sein, es gibt Hilfsmittel (Krallen,Spikes), die Trägern von Prothesen  im Winter eine gewisse Sicherheit geben können. Auch sehr gut für ältere Menschen geeignet die sich bei diesem Wetter unsicher fühlen.

Man sollte daher auf gutes Schuhwerk mit einer robusten Profilsohle achten. Gerade im Outdoor-Bereich ist die Entwicklung in den letzten Jahren rasant fortgeschritten und entsprechende Schuhe können auch für Prothesenträger eine Lösung sein.

Krallen, Spikes oder Ketten montieren

Es gibt aber  Produkte, die unter dem Begriff „Gleitschutz“ zu finden sind. Dazu gehören Krallen, Spikes oder Ketten, die an der Sohle des Schuhwerks oder am ende eines Gehstocks (sogenannte Eiskrallen) befestigt werden. Erhältlich sind unterschiedliche Ausführungen und Befestigungarten in verschiedenen Preisklassen.  Man sollte sich auf jeden Fall, in den Orthopädiegeschäften, im Sport- oder im Schuh-Fachhandel beraten lassen und den Gleitschutz vor Ort auszuprobieren.

(Quelle: FlickrCC, Autor: aivo2010)

Geh- oder Skistöcke bringen zusätzliche Sicherheit

Zusätzlichen Halt beim Gehen auf Eis und Schnee gewinnt man mit Gehstöcken. In Spezialgeschäften sind für die Gehstöcke Eiskrallen erhältlich, die am unteren Ende befestigt werden, und sich beim Laufen in die glatte Oberfläche eingraben.

Auch Skistöcke können helfen, das Gleichgewicht zu wahren.
Nichts ist 100% sicher, aber es vermindert das Risiko zu fallen.

Auf jeden Fall sollten sich Prothesenträger bei winterlichen Verhältnissen vorsichtig und konzentriert fortbewegen. Wenn möglich sollte man von Schnee und Eis befreite, oder zumindest gestreute Wege gehen.

 

Recht auf gleiches Einkommen und Vermögen auch für Menschen mit Behinderungen

Recht auf gleiches Einkommen und Vermögen auch für Menschen mit Behinderungen

Heute möchte ich Ihnen eine Petition ans Herz legen die innerhalb von drei Tagen schon 1200 Unterschriften gesammelt hat. Dies zeigt die Bedeutung des Inhalts eindrucksvoll.

Die Petition fordert die Beseitigung von Diskriminierung und Benachteiligung auf Basis der Anrechnung von Einkommen und Vermögen bei behinderten Menschen die Assistenz benötigen.

 Bitte um Unterschriften für diese Petition von Constantin Grosch damit auch Menschen mit Behinderung das gleiche Recht haben um Einkommen und Vermögen aufzubauen.

Eine schöne Geschichte

Habe gerade bei Reisen und Behinderung rumgeschnüffelt und dabei folgende Geschichte gefunden geschrieben von Emily Perl Kingsley.

Aber lest selbst…..

Ich werde oft gefragt, wie es ist ein behindertes Kind großzuziehen.

Es ist wie folgt: Wenn man ein Baby erwartet, ist das, wie wenn man eine wundervolle Reise nach Italien plant. Man deckt sich mit Reiseprospekten und Büchern über Italien ein und plant die wunderbare Reise. Man freut sich aufs Kolosseum, Michelangelos David, eine Gondelfahrt in Venedig, und man lernt vielleicht noch ein paar nützliche Brocken Italienisch. „Eine schöne Geschichte“ weiterlesen

Inklusion

Was ist Inklusion?

Was macht den Reichtum einer Gesellschaft aus? Wirtschaftliche Macht? Politische Sicherheit? Oder kulturelle Vielfalt? Es ist von jedem etwas.

Eine Gesellschaft besteht aus Menschen. Und sie sind es, die das Wohl einer Gesellschaft prägen – und zwar in allen wichtigen Lebensbereichen.

Um nichts anderes geht es bei Inklusion. Jeder Mensch erhält die Möglichkeit, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – und zwar von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter. „Inklusion“ weiterlesen